Maskenball

Ich wurde geboren mit einem Gesicht und lernte tausend Masken zu tragen. Wenn mir ein Mensch begegnet, so erstellt mein Kopf schnell ein Profil von ihm und setzt mir die passende Maske dazu auf. Dann traf ich sie. Sie, für die ich keine Maske brauchte. Sie, die mein wahres Ich hervor lockte. Sie, in die ich mich verliebte. Sie, die mich nicht lieben konnte. Das war auch nicht ihre Aufgabe. Hinter all den Masken wusste ich nicht mehr um mein wahres Ich und durch sie erkannte ich es wieder. Doch was, wenn mir dieses Ich gar nicht gefällt? Habe ich eine andere Wahl, als jeden Tag zu versuchen, das Beste aus diesem wahren Ich zu machen? Ich muss es so machen, muss es akzeptieren und daran arbeiten. Ich muss daran arbeiten, es mehr zu dem zu machen, was ich lieben kann, denn töten kann ich es nicht – das weiß ich.

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

2 Kommentare zu „Maskenball“

  1. es ist immer gut zu wissen, wer man wirklich ist – das rauszufinden und vor allem, wie man damit umgeht, wie man es umsetzt, wann man es zeigt und wann nicht – ist nahezu eine lebensaufgabe.

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