Das Geschenk

Wie schön es ist, hier am Strand zu liegen und in die Sterne zu schauen. Wie klar sie sich erkennen lassen, denn kein Licht einer Stadt überstrahlt ihr zartes Licht. Das Rauschen des Meeres ist angenehm und so andersartig als jenes Rauschen, welches ich das letzte Mal vernahm, als ich den nächtlichen Verkehr auf den Straßen meiner Heimat vernahm. Schon merkwürdig, wofür wir all unsere Erfindungen und Fortschritte gemacht haben. Wir kamen aus der Natur, kämpften um unser Überleben und gegen Krankheiten. Unsere Neugier führte uns immer weiter voran in immer neue Zeitalter. Für die Probleme, die wir überwanden, fanden und erfanden wir neue. Und nun scheint es mir so, als wären wir endlich am Ziel angelangt. Wir können endlich die Natur genießen, denn wir haben den Luxus, ihren Widrigkeiten zu entkommen und uns ihnen entgegenstellen zu können. Ist das womöglich der wahre Höhepunkt unserer Entwicklung? Die Generationen nach uns werden ihre Erfindungen machen. Sie werden vermutlich die Erde verlassen und neue Welten erkunden. Sie werden Dinge erleben, die wir uns nicht ausmalen können. Womöglich werden sie sich den Fesseln der Technik entledigen können, die wir noch fester an uns ziehen müssen, bevor wir überhaupt begreifen, dass sie uns einschnüren, doch eben jenes Einschnüren wird ihr Aufsprengen umso leichter machen. Die Menschen werden es erkennen, so wie sie jetzt immer mehr erkennen, welch ein Geschenk unsere Erde ist und dass wir dieses Geschenk genießen sollten.

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

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