Die friedliche Wiese

Es sind wirre Bilder, die mich überkommen, während ich auf dieser Wiese sitze. Nur zu oft frage ich mich, woher solche verquerten Gedanken kommen mögen, aber sie sind ganz plötzlich da. Hier herrscht außer dem Rauschen der Blätter kein Geräusch. Und dennoch frage ich mich, ob diese friedlichen Grashalme oder ihre Vorfahren den Geschmack von Blut und Rost kosten mussten. Ob sie das Geschrei einer Armee ertragen mussten oder das Klagen der Hinterbliebenen. Oder vielleicht verirrte sich einmal eine fehlgelenkte Bombe hier her, wer weiß das schon. Schon merkwürdig, dass mir solche Bilder in den Kopf schießen und ich frage mich, ob es mal eine Generation geben wird, der solche Gedanken vollkommen unbekannt sind.

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

6 Kommentare zu „Die friedliche Wiese“

  1. Das sind fast schon japanische Gedanken, Ritter Ben. Willkommen in meiner Welt. Ich kann diese Kriege spüren, die Schlachten gar sehen. Weniger die in Europa. Aber auch dort.

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