Luft und Wasser

Kleinste Kügelchen drängen sich aneinander und sammeln sich langsam zu einem großen Tropfen. Groß genug, sich zu lösen und den vorgeschriebenen Weg anzutreten. Doch was hier oben geschieht, passiert dort unten ebenso. Gluckernd findet die Blase einen Spalt im Meeresboden und steigt empor. Immer schneller eilt sie dem Hellen entgegen, nicht wissend, dass aus dem Hellen ein Tropfen ebenso ins Dunkel des Ozeans stürzt. Merklich wärmer ist es der Blase geworden ebenso dem Tropfen, bis er aufschlägt, just als die Blase die Wasseroberfläche durchbricht. Die Beiden berühren sich, vermischen sich, tanzen gar. Ein Tanz von einer Millisekunde, den sie haben, bevor die schnelle Reise beendet ist. Wie selten so ein Aufeinandertreffen wohl sein mag?

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

22 Kommentare zu „Luft und Wasser“

      1. Ich auch, aber wie oft steigt schon eine Blase aus dem Meer empor und trifft just in dem Moment die Wasseroberfläche, wie ein Regentropfen?

      2. Wie groß sind unsere Meere? Wie viele Bläschen steigen sekündlich? Wie oft regnet es? Wie groß ist die Fläche, worauf es regnet?
        Wie oft treffen zwei Menschen aufeinander, verlieben sich und bleiben auch lang zusammen? Wie viele Singles gibt es auf der Welt überhaupt? Wie oft sind es wahre Gefühle, die sie verbindet?

        Oh je… Ich und meine Fragen… 😉

  1. Die Wahrscheinlichkeit oder Häufigkeit für solch ein Ereignis könnte man abschätzen, wenn man die geeigneten Daten hätte.
    Frag mal einen Geologen oder auch Metereologen.

    Im Übrigen musst du dich nicht wundern, wenn du in Zukunft Suchanfragen mit „Blasen“ bekommst.
    Das geht mir auch so, seit ich mir mal eine Blase am Fuß gelaufen hatte, und darüber gebloggt habe.

      1. Als ich mich vor einigen Monaten wegen Ingwer-Tee schlau machen wollte, da kam auch F*****g raus, was mir nichts sagte… Was Leute so alles ausprobieren… (Und jetzt löscht du bitte mein Kommentar, sonst wirst du auch noch wegen des Fachbegriffes angefragt… ;-))

  2. Eigentlich wollt ich diese wundervolle Schreibe nur loben…. nun muss ich dazu noch danken für die doch außerordentlich amüsanten Kommentare.
    Ben, du solltest deine Tags wirklich überdenken. Es sei denn, etwaige Anfragen sind doch vom benschem Verlangen 😀

  3. Unter dem Hut der Peinlichkeit, lösche, radiere bitte meine Kommentare davon. Blond, drei Stunden Schlaf, verleiten dazu einen Tag nicht vom Tag unterscheiden zu können, bzw.. auszutauschen…. shame….

      1. … und nachdem das Leben kein Wunschkonzert ist…. (sind wir dazu verdammt, mit unserer Zeilen für alle Ewigkeit hier zu verweilen…)

      2. Ich überlege noch, ob ich wirklich Kommentare löschen möchte. Hier steht nichts wildes mehr und auch eine Peinlichkeit sehe ich nicht, also warum löschen?

      3. Kannst auch stehenlassen. Der Regen, das Dunkel, das Alter und 1001e andere Ausrede findet sich sicher bei Nachfragen, für derartige Gehirneinschränkungen am heutigen Tage 😀

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