Let’s do it with Honey!

und was hat das mit einem verstorbenen Musiker zu tun?

Ja, das ist schon eine besondere Geschichte mit Honey, so süßlich…ein wenig klebrig ist es natürlich, aber dafür so sinnlich. Oh, es geht ums Haarefärben, aber das war euch natürlich klar. Nach Mrs. Smiths Eintrag Let’s do it with Henna! kam mir dank einem Link von ihr die Lust, meine Haare ein wenig nachzufärben. Um mal kurz eine Erklärung zu geben: Ich habe das typische Asch- oder Straßenköterblond, naja, wohl eher Richtung braun…ach, so genau kann ich es gar nicht sagen, aber nachdem der Winter vorbei ist und sich die Natur verändert, war auch mir danach. Es sollte ebenso sonnig und fröhlich sein und so strich mir meine Friseurin blonde Strähnen ins Haar.

Nach Mrs. Smiths Eintrag wollte ich dann auch mal ganz natürlich „bleichen“ und das ist gar nicht so schwer. Vor Jahren hatte ich es mal mit Kamille versucht, aber abgesehen von dem Geruch, der mich den ganzen Tag verfolgte, passierte gar nichts. Und nun sollte es also Honig sein. Den könnte man sich direkt ins Haar massieren und einfach mal (und das ist tatsächlich der unangenehme Part) ein paar Stunden auf dem Kopf lassen. Man packt die Haare in Frischhaltefolie, damit nichts austrocknet und hin und wieder kribbelt es am Hals, wo man instinktiv hinlangt und wieder Honig am Finger hat. Man mischt den Honig natürlich vorher mit einer Spülung, um die Haare zu schonen und packt noch ne Vitamin-C-Tablette ins Gemisch, damit es keinen grünen oder blauen Farbstich gibt.

Tja und nun mal ganz ehrlich, so schlimm ist es nicht, aber man ist doch gewaltig froh, wenn man den Schmadder wieder auswäscht. Fünf Stunden war das Gemisch in meinen Haaren und empfohlen wird, es über die Nacht einwirken zu lassen. Dabei soll eine Mütze aufgesetzt werden, damit es warm ist und da kann ich mir für eine heiße Sommernacht aber bessere Dinge mit Honig oder mit Honey vorstellen 😉 . Stattdessen begann ich am frühen Abend und wusch es dann nach Mitternacht wieder aus. Der Geruch von Kakao, Kokos und Honig verfolgt einen dann noch ein wenig (wobei ich bei der Spülung auch einfach den Tipp von Mrs. Smith befolgte). Aber es hat funktioniert und ein wenig aufgehellt wurden sie, so dass ich gestern bei einer Feier als Nerd Nobain begrüßt wurde.

2a

2b

Bei den Bildern erkennt man den Unterschied nur direkt beim Haaransatz, was die Bilder angeht, da werde ich vorm nächsten Mal ein wenig üben, damit man auch sieht, was ich zeigen will 😉 und hier noch die Mixtur, von der ich viel zu viel gemischt hatte (war so 80g Honig und ebenso viel Spülung):

Mischung

Und dann noch das Gesamtergebnis. Kein Nerd und auch kein Kurt 😉

CIMG5709

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

36 Kommentare zu „Let’s do it with Honey!“

      1. Ich habe es ja verstanden, aber allein der Geruch… da setzt bei mir völlig unwillkürlich ein ganz bestimmter Reflex ein… Capito? (Ich kann nix dafür!) 😉

      2. Hach…da ich Tee liebe und ihn höchstens mit Honig süße, muss ich da ganz offensichtlich anders gestrickt sein 😉 ja, ich mag Honig 😀

      3. Tee trinke ich ja auch gerne, aber mit Zucker und Süßstoff gemischt! Ja, ist nicht die feine englische Art, aber darauf pfeife ich. 😉

      4. Ich trinke ihn eigentlich immer ganz ohne Süße. Aber manchmal mag ich dann eben doch ein wenig Honig drin, so wie in heißer Milch, aber damit kann man dich logischerweise auch jagen 😉

      5. Da treffen ja zwei Lebensmittel aufeinander… Das Thema Honig ist abgehandelt und bei Milch… Na ja… Da habe ich Dummerchen als Kind Mottenkugeln gelutscht und wurde von meinem Vater mit Milch abgefüllt… Ich lebe zwar noch, aber auch von purer Milch und dessen Geruch wird mir ganz anders. Milk and Honey habe ich allerdings auch in meiner frühen Jugend gegen Asthma trinken müssen. Im Kakao, Kaffee oder sonst wo, kein Problem – pur? Nö, da stehe ich zu meiner Abneigung.

    1. Och, die Schiene nehme ich gern, zumal man das Zeug dafür verdammt günstig bekommen kann oder gar Zuhause hat (Honig findet man bei mir eigentlich immer in verschiedensten Sorten). Und der Beachboy sucht noch seinen Strand 😀

      1. Strand ist, was im Kopf passiert! 😀
        Bin leider auf Honig allergisch, möcht gar nicht wissen was der mit meiner Kopfhaut machen würde^^

      2. Er würde ihn wohl karamelisieren und dann hättest du den süßesten Kopf der Welt 😀 und ich werde jetzt noch ein wenig durch die Sonne radeln und mir dabei das Rauschen der Wellen vorstellen 😉

    1. Okay:
      je nach Haarlänge 1:1 Honig mit Spülung mischen (bei mir dürften 50g Honig mit gleicher Menge an Spülung genügen). Das zusammen mit einer Tablette Vitamin-C mischen (die habe ich zuerst zerstampft und dann das andere Zeug draufgegossen. Dann schön umrühren und 15 Minuten stehen lassen (es schäumt dann noch so richtig auf.
      Danach ab ins Haar damit. Ich habe anfangs versucht, es einzukämmen, aber es wird dann irgendwann zu klebrig und vermutlich wäre da ne helfende Hand sinnvoll, weshalb ich es einfach direkt eingeknetet habe. Am Ende sollte sich das alles recht feucht anfühlen, dann kommt Frischhaltefolie drüber oder ne Haube. Darüber am besten noch ne Mütze, damit es schön warm bleibt und wirken kann. Sanftes Föhnen geht auch, aber nicht übermäßig erhitzen, sonst schmierst du es umsonst in die Haare. Tja und dann warten…eine Nacht ist wohl perfekt, also irgendwas zwischen fünf und zehn Stunden. Man muss nur zusehen, dass der Honig dann auch hie und da mal herunterläuft, also besser mit einem Tuch auslegen. Joa und das war es dann schon 😀

      1. Ach es werden Bilder erwartet?! 😉
        Ich finde dein letztes zeigt einen deutlichen Unterschied zu deinen Bildern in deinem Geburtstagsbeitrag…

      2. Ich sollte nicht lesen, während Punkt spielt und brabbelt;-)
        Daaaaann weiß ich doch nicht, ob ich die klebrige Angelegenheit probiere;-)

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