Eintreten

„Der hat es ja auch nicht anders verdient“, dachte sich der Halbstarke, als er auf sein Opfer eintrat. Angewidert erfahren wir dies in den Nachrichten, um uns kurz darauf über im Internet über diesen Idioten lustig zu machen, der nicht blickte, dass eine Satire-Zeitung eben keine tatsächlichen Nachrichten herausbringt. Aber wir sind ja besser und der hat es ja auch nicht anders verdient…

p.s. dieser Text möchte die Gewalt nicht kleinreden, die von einer Person ausgeht, welche jemanden schlägt, tritt oder in irgendeiner anderen Form angreift oder verletzt. Diese ist inakzeptabel. Gleichwohl sehe ich die Gefahr, dass die gesamte Gesellschaft – und ebenso ich, als ein Teil von ihr – gar nicht mehr darauf achtet, wie man mit anderen Menschen umgeht. Man geht im Internet so lange auf eine Person los, bis man sich langweilt oder das nächste Opfer gefunden ist. Dieser Text soll nicht gleichsetzen, sondern bewusst machen, dass unser alltägliches Handeln verletzend sein kann.

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

45 Kommentare zu „Eintreten“

      1. Die Ignoranz des Eintreters, der nicht im Stande ist, verbal die Angelegenheit zu klären.

      2. Mann, Mann, Mann, ich würde ja keinen Kommentator als Ignorant bezeichnen! Nö, never ever!!!

      3. Täte ich das, würde ich zu meiner Vorstellung „was mich bewegt“ und zu der Goldenen Regel, an die ich mich halte, nicht stehen. Nein, meinerseits wird weder hier noch sonstwo beleidigt und ich entschuldige mich bei deiner Leserin, wenn sie gemeint hat, ich hätte auf sie gezielt.

        (… und nun mach ich jetzt doch das Licht an, weil das Schreiben im Dunkeln zu Fehlern führt… ;-))

      1. Da müsste doch jeder Casting-Show-Kandidat der sich auf der Bühne blamiert Amok laufen… Wenn ich mich zum Affen mache, dann muss ich auch mit Konsequenzen rechnen, oder? Aber irgendwie habe ich den Eindruck, am deinem Text vorbei zu schreiben…

      2. Nicht jedem Menschen ist bewusst, dass er sich zum Affen macht. Manch einem fehlt es an der nötigen Intelligenz und anderen fehlt die ehrliche Selbsteinschätzung ihres Könnens. Was diese Castingshows betrifft, so geht es da ja nicht darum, einen Sänger zu finden, sondern allein darum, den Leuten vor der Glotze die größten Idioten zu präsentieren. Man soll sich denken „ha, was für ein Trottel“ und sich dabei ganz automatisch besser fühlen. Funktioniert auch. Und wenn man schnellen Ruhm haben will, dann ist das der einzige Weg, den man gehen kann. Wenn man hingegen ernsthaft Musiker sein will, dann gibt es da noch den alten Weg, also Musik machen und die irgendwie auf den Markt bringen (und dieser Weg ist hart, funktioniert aber bis heute noch).
        Zurück zu der Frage, ob ich mich deswegen über die Leute lustig machen muss oder darf? Sich lustig zu machen ist durchaus legitim, aber da gibt es eben eine Grenze. Eine Grenze, die es im Internet nicht mehr zugeben scheint. Früher sah ich Filme, bei denen mit Schadenfreude gespielt wurde und es war auch witzig, weil der Schauspieler eben eine Rolle spielte. Und genau da sehe ich den Unterschied, denn die Deppen, die zu den Castingshows rennen, spielen meistens keine Rolle, sondern sind so. Dass sich Millionen Zuschauer über sie lustig machen, ist eigentlich erbärmlich für unsere Gesellschaft. Es ist auch nicht anders, als das System, nach dem der Kapitalismus funktioniert, nämlich dass der Stärkere (bzw. die Masse) über den Schwächeren triumphiert.
        Eine Rechtfertigung Amok zu laufen gibt es für mich übrigens nicht. Und der Eintrag lebt eher von seiner Überschrift. Ein Wort mit zwei Bedeutungen und ich hoffte, dass man mich eher fragt, warum ich nicht auf die zweite Bedeutung in diesem Text einging.

      3. Danke für deine lange Meinung zu den Casting-Shows.
        Ich werde mich kurzfassen, weil das Thema unsere Zeilen nicht wert ist.
        Also, ich schaue mir grundsätzlich diese grobe Auswahl der Kandidaten nicht an, weil – so nüchtern oder langweilig es sich auch anhört – mir die untalentierten Kandidaten leid tun und ich mich extrem für die Junx und Mädels fremd schäme. Es geht mir unter die Haut und so etwas möchte ich nicht verfolgen.
        Das Amok-Laufen habe ich als Steigerung der paar Hundert Leute die zuvor genannt wurden genommen. Wenn jemand handgreiflich bei einigen Hundert Verfolgern seiner Tat wird, dann könnte ein Untalentierter der von Millionen ausgelacht wird, Amok laufen… Oder sogar sich selbst töten…

        Guter Mann, eintreten hat noch ein paar Bedeutungen mehr als nur 2, aber ich halte mich jetzt im HIntergrund und schau was ihr beiden schreibt.

      4. Ja, in der Tat hat es mehr als nur zwei Bedeutungen, aber es ging natürlich um das Eintreten für eine Person, die sich selbst nicht mehr helfen kann und dass das noch immer kein Thema ist, ist ein wenig schade, aber womöglich wäre es noch irgendwann gekommen…nun denn.

      5. Ist der Hilflose wirklich nur ein Opfer?
        Ich wurde bereits gemobbt und war selber Täter… Ich habe es zugelassen…

      6. Ist der Mobber im Internet nicht selbst womöglich Opfer von verbaler oder direkter Gewalt gewesen? Durchaus möglich, ist aber noch mal ne ganz andere Diskussion. Wer hilflos ist, dem muss man helfen. Nicht, weil es irgendwer verlangt, sondern weil wir Menschen eigentlich so geschaffen sind. Wir sind höchst soziale Wesen, die nur durch das Miteinander zu einer solch dominanten Spezies haben werden können.

      7. Tut mir leid, aber ich glaube nicht, dass unsere egoistische Gesellschaft tatsächlich so hilfsbereit ist, wie du sie dir gerade ausmalst… Nö, der Spass am Versagen und Leiden Anderer ist noch viel zu groß… Meine Meinung…

      8. Dass unsere Gesellschaft das momentan nicht tut, ist eine Sache, aber ich sprach auch nicht von der Gesellschaft, sondern vom Menschen als soziales Wesen, von dem wir uns offenbar schon weit entfernt haben.
        Lustigmachen muss nicht immer das Leid einer anderen Person sein. Eine Person, die mir über den Weg läuft, die ich aber eben als hochgradig amüsant empfinde, wird sich nicht daran stören, dass ich mich über sie lustig mache. Ich störe mich ja auch nicht daran, dass es manche Menschen amüsant finden, dass ich mit einem Snowboardhelm radle.

      9. Ich verstehe dich gerade nicht: definiert sich eine Gesellschaft nicht durch eine Menge Menschen, aus der sie besteht? Sind wir im Einzelnen nicht diese soziale Wesen, die die Gesellschaft ausmacht?

        Natürlich muss Lustigmachen nicht immer negativ sein: Selbstironie führt auch dazu und ich habe kein Problem damit, in „Gesellschaft“ andere über mich bewusst zum Schmunzeln oder Lachen zu bringen. Sich über etwas zu amüsieren hängt von der Situation ab… Aber das hast du ja schon längst gerafft. 😉

      10. Die Gesellschaft ist eine Gemeinschaft von Personen oder natürlich auch Menschen. In dem Sinne, in dem ich es hier benutze, bedeutet es aber ganz speziell all das, Was unsere Gemeinschaft ausmacht, also auch Werte, Traditionen, Bräuche und Handlungen.

        Der Begriff Mensch hingegen bezieht sich allein auf das Wesen an sich, also als die biologische Spezies und diese ist ein soziales Wesen, das nicht allein überleben kann.

      11. Nicht gut, klar; aber dem Internet kann ich mich entziehen.

        Ich verstehe, worauf du hinauswillst, aber diese Gleichsetzung empfinde ich trotzdem als gewaltverharmlosend.

      12. Hm…findest du wirklich, dass man sich dem Internet entziehen kann? Das ist so alltäglich, dass ich es ehrlich gesagt für unmöglich halte. Versteh mich nicht falsch, ich finde es herrlich, einfach in den Urlaub zu fahren und das Netz aus zu lassen, aber auf lange Sicht?

        Dein Einwand mit der Gewaltverharmlosung ist natürlich gerechtfertigt. Aber gleichzeitig ist dir auch bewusst, dass das nicht die Aussage dieses Textes ist. Es geht nicht darum, eine Gewalttat klein zu reden, sondern uns einen Spiegel vorzuhalten, dass wir unsere Grenzen überprüfen müssen, die wir bei anderen Personen klar ziehen können.

      13. Dein Spiegel ist aber ein Zerrspiegel und macht es dadurch viel zu einfach, sich darin nicht zu erkennen. Ich habe noch nie auf einen am Boden liegenden Menschen eingetreten. Ich habe mich aber durchaus schon über Menschen lustig gemacht. Wenn ich mich dadurch besser fühlen möchte, kann ich mich immer daran festhalten, dass ich „so schlimm“ doch nicht bin.

        Und was das Lästern im Internet betrifft: Wenn das einmal einer macht, dann tut mir das nicht weh. Schmerzhaft wird es erst, wenn es wirklich Hunderte sind, die über mich lachen. Und wenn ich es nicht schaffe, mich dem zu entziehen. Aber das Gefährliche daran ist nicht, dass Leute über das Ungeschick anderer lachen; das Gefährliche ist, dass die Lachenden nicht wahrnehmen, wie sie Teil eines Mobs werden. Für sie ist das Spaß, und wer mag keinen Spaß? Was wir brauchen, ist jemand, der uns die andere Seite zeigt, die Seite, für die das nicht mehr spaßig ist. Die aber kommt auch in deinem Text nur als der Andere vor, der nicht zu Wort kommt.

      14. Es ist absichtlich ein kurzer Text, weil ich durch viele Zeilen nicht totschreiben möchte, was mein Anliegen ist. Ich glaube ehrlich gesagt, dass meine Leser genau wissen, dass ich sie nicht für gewalttätig halte und dass sie es nicht sind, obwohl jeder von ihnen (inkl. mir) sich schon lustig gemacht hat. Und dennoch halte ich es für wichtig, auch mal Stopp zu sagen und das mache ich in diesem Fall mit einem großen Stoppschild. Anscheinend zu groß, nur weiß ich nicht, ob ich den Text jetzt deswegen löschen sollte. Ich habe ein Postscriptum angehängt, wodurch der Text nun bereits die doppelte Länge aufweist (wie gesagt, er sollte absichtlich kurz gehalten sein). Ich bin gegen die Löschung eines Textes, so als hätte ich die Worte nicht geschrieben, denn das habe ich. Die Diskussion in den Kommentaren macht nach meiner Ansicht klar, dass ich das Eintreten auf eine Person und das Lustigmachen nicht gleichsetze und deswegen werde ich den Text vorerst so stehenlassen.

        Eine Alternative wäre natürlich eine komplette Neuüberlegung des Textes, eben eine, die die Rolle des Gemobbten beinhaltet, aber eigentlich fand ich es gut, den Text nicht aus der Rolle des Opfers zu schreiben, möglich wäre das natürlich.

        Eine ganz ernst gemeinte Frage: Findest du, dass der Text gelöscht werden sollte?

      15. Nein. Du hast dir ja was gedacht bei dem Text, und mein Kommentar war auch auf keinen Fall ein Versuch, dir den Mund zu verbieten! Ich wollte eine Diskussion anstoßen um das, was mich daran gestört hat, und das ist ja auch gelungen. Deine Antworten finde ich sehr durchdacht. Und demzufolge ist der Text, selbst wenn er sonst keinen Wert hätte (was ich nicht behaupten würde), immer noch als Auslöser dieser Diskussion wertvoll und erhaltenswert. Und, wie gesagt, ich finde den Text ja auch nicht an sich schlecht – nur ein wenig verzerrt oder verzerrend. Wie sehr, muss jeder Leser für sich entscheiden, aber dafür müsstest du den Text stehenlassen.

      16. Ah okay, dann sind wir mit dem gleichen Ziel vorgegangen. Auch mir war es wichtig, gerade weil es ein knapper Eintrag ist, eine Diskussion anzuregen.

        Ich danke dir daher für deine Kommentare, die ja auch mir einen Spiegel vorgehalten haben. Ich muss natürlich auch überlegen, was ich da schreibe und was ich damit bewirken will, aber eben auch, was ich damit unbewusst aussage.

  1. Ich denke das sich ganz viele Menschen nicht bewusst sind, wie schwer die Folgen einer möglichen Blamage, bzw eines Fehlauftrittes für sie sein kann. (auf die Castingshows bezogen)
    Und persönlich für mich ist es schon möglich, mit Wörtern mehr einzutreten oder mindestens ebenso hart wie mit Gewalt. Das gesprochene Wort brennt sich tief ein und verletzt manch sanfte Seele sehr tief… ein falsches Ventil was Menschen heut zutage leider unüberlegt nutzen 😦

    1. 500WdW vermisst eben genau jenen Part, den du hier gerade aufwirfst. Ja, die verletzen Seelen sind es, für die man eintreten muss, darum ging es mir eigentlich, als ich den Text schrieb, der mehr von seiner Überschrift leben sollte.

      1. Es fragt sich einfach, wer ist „die Gesellschaft“.? Ich merke, dass auch ich häufig davon spreche, doch eigentlich ist das falsch. Es ist ein bestimmtes Klientel von Menschen, die solche Verhaltensmuster haben.
        Wenn man wiederum in seine „eigene Gesellschaft“ zum Beispiel schaut, da sieht es wieder ganz anders aus. Ich persönlich habe keine Menschen in meiner direkten Umgebung, die sich so verhalten. Keiner nutzt das Medium um andere zu drangsalieren um eine Art Frust los zu werden.
        Auch wenn sich nicht wirklich wohl jeder davon frei machen kann, mal hier und da ein wenig über Skurrilitäten zu grinsen.

        Ansonsten kann man wohl nur selber versuchen die Welt ein wenig schöner zu machen. Aufmerksamkeit, empathisch und achtsam durchs Leben zu wandern. 🙂

      2. Seit einer Stunde überlege ich, ob ich meinen Senf zu deinem Kommentar geben soll und da es mir keine Ruhe lässt, ich mich kenne und davon überzeugt bin, dass ich keine Ruhe finden werde, wenn ich es nicht tue, hier mein Gedanke:
        Du behauptest, in deiner direkten Umgebung gäbe es nicht die Art virtueller Klopper, Verletzer, von dem wir reden. Bist du sicher?… Fühle dich bitte nicht direkt angesprochen oder angegriffen, aber kennen wir wirklich die Menschen um uns herum? Können wir wirklich böse Absichten innerhalb unseres Umfeldes wirklich ausschließen, nur weil wir kein Ziel möglicher Attacken sind? Ich habe ein Problem mit Vertrauen. Der Mangel an Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit unter uns im Allgemeinen beschäftigt mich. Was, wenn ein Bekannter/Freund X, mir dem wir uns wunderbar real unterhalten/verstehen, in gewissen Stunden im Netz zum Fremden Z mutiert und Spaß daran hat, an Stormshits und sonstigen schlimmen Aktionen unter dem Mantel der Anonymität teilzunehmen… Klingt absurd, vielleicht spinne ich auch nur und verdiene virtuellen Prügel von euch, aber denkbar ist es schon… Oder ist es nur Fiktion? Nein, ist es nicht… Ich bin davon überzeugt, dass in manchen Kreisen nicht bekannt ist, was manche Leute machen und sie daher für Gutmenschen hält…

      3. Nein, es geht nicht um feste Behauptungen und auch nicht darum, ob ein Mensch sich mal außer seinen eigenen für ihn wichtigen Verhaltensmustern benimmt. Niemals würde ich das sowohl für mich, als auch für andere Menschen behaupten. Wir sind nämlich Menschen. Und Menschen machen Fehler. Sie verletzen mal, sie tuen auch unüberlegte Dinge, sie denken häufig mal nicht nach und sie suchen sich vielleicht hier und da mal ein Ventil für angestaute Energie. Wie und wo dieses Ventil sich befindet, das liegt immer am Einzelnen.
        Was Menschen und Vertrauen angeht, wenn man einfach ein wenig bei sich bleibt, weiß das Menschen eben so handeln wie oben beschrieben, dann ist es im Grunde müßig. Du kannst an dir arbeiten, dich so entwickeln, wie du dich magst. Du kannst anderen Menschen deine Werte näher legen, jedoch, ob diese auch dann deren werden und sind, ist fraglich und im Grunde auch unnötig. Hat ja jeder sein eigenes Leben, welches er gestalten sollte 🙂

    2. ‚Tschuldigung, dass ich mich einmische, aber ist es denn so schwer andere zu behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen? Ist es so schwer sich in die Rolle des Gegenüber zu versetzen und blitzartig sich zu fragen, wie einer selbst sich dabei fühlen würde?…

      Oder sind wir alles Sado-Masos? 😉 (das ist nicht ernst gemeint!!!)

      1. Ich glaube, dass man in einem Moment nicht immer reflektiert und einfach lebt. Auch ich mache mich lustig und glaube auch nicht, dass die Menschen diese Eigenart in nächster Zeit (aus evolutionärer Sicht) ablegen werden. Es gehört dazu, dass man sich besser fühlt. Aber es geht mir eben um die Grenze, die man in der Anonymität und mit dem Abstand des Internets einfach überschreitet.

      2. Du bist ja auch noch verdammt jung, das hat vielleicht mit deinem Umfeld zu tun, wer oder was hat dich gepräft… Aber egal, darum geht es nicht. Bei deiner Grenze und Anonymität muss ich an Frau Wurst denken und kann es sie/ihn wirklich etwas belasten, was anonym passiert? Sie/er sagt nein… Stimmt es? Weiß ich nicht, aber ich wünschte mir ich wäre so stark, dass mich die böse Anonymität im Netz nicht erreichte… Kann mit Stärke, Selbsteinschätzung und -bewusstsein zu tun haben. „Was kümmert mich, was ein unbekannter UserXY sagt?“

  2. Den Text jetzt erstmalig lesend, stolperte ich über den Ben’schen Nachtrag, ohne zu wissen warum. Dann habe ich mich durch sämtliche Kommentare gelesen und fand dabei die verschiedensten Denkanstöße und auch die Erklärung für mein Pupillenstolpern. Jetzt las ich nur den Ursprungstext und die Schlagwörter dazu und fand einen feinsinnigen, mutigen und zur Selbstreflektion auffordernden Beitrag. Eintreten…paßt.
    @ Vielfrager: Hier wird nicht geprügelt, auch nicht virtuell, glauben Sie mir. Weil jeder das Recht auf seine Meinung hat.
    @ Frau Ahnungslos: Sie haben in meinem Sinne geschrieben, ich danke Ihnen.

    1. Ich hatte auch überlegt, ob ich „eintreten“ noch einmal ans Ende setze, aber ich glaube nicht, dass dadurch verständlicher wird, worum es mir eigentlich geht. Zugleich finde ich es ja gut, dass aus dem Text so eine Diskussionsgrundlage geworden ist, das war der Plan und der ging auf 🙂

      1. Alles richtig gemacht, lieber Ben. Es ist wunderbar, vernünftig geführte Diskussionen zu verfolgen. Der eigene Horizont erweitert sich dadurch ungemein. Danke auch dafür.

      2. Das war der Punkt, auf den ich vorhin eingehen wollte und dann doch meinte: „egal“.
        Wären wir alle gleich und dachten wir auch gleich, dann reichte es auch einfach immer wieder nur das Gefällt-Knöpfchen zu drücken. Ich stehe auf manierliche Auseinandersetzungen, weil solche mich zum Nachdenken anregen… Egal wie es für mich ausgeht! 😉

      3. War nicht wirklich mein Anliegen, aber ich freue mich darüber, wenn Sie es so betrachten. 🙂

  3. Worte, egal ob gesprochen, oder geschrieben, können tief verletzen. Im Internet gibt es Hassblogs und Streitforen und auf Blogs wird sich oft gefetzt. Die Gründe sind meist nichtig, der Grund an den Haaren herbeigezogen. Eigener Frust wird auf andere abgeladen, eigener Unmut äußert sich in bissigen Kommentaren. Wobei es oft nur das falsch verstandene Wort ist, das einen Streit auslöst. Die Sprache von Frau und Mann ist anders, das gebe ich dabei zu bedenken. Und manche Menschen verstehen sich einfach nicht.

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