Verfolgt

Der letzte Workshop brachte mir einen Song nah, der mich immer wieder verfolgt. In dem Fall war es die Abschlusssitzung und eine Version, die mir barbarisch anmutete, weil es nur noch wildes Gekreische war und ich das Original bereits über hatte. Und dennoch war ich fasziniert genug, um danach zu suchen und fand statt der gekreischten Version nun diese hier, die zudem in unseren Breiten gemixt wurde. Sie passt zum Sommer und somit wünsche ich ein schönes Verlieben oder auch nicht (es ist ja mehr als eine Warnung im Song vorhanden). 😀

Und natürlich möchte ich euch auch nicht jene „barbarische“ Version vorenthalten:

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

11 Kommentare zu „Verfolgt“

    1. …dann wär das Leben recht langweilig. Sich zu verlieben und dabei zu verlieren gehört einfach dazu…und schmerzt wie jene Version, nach der ich ursprünglich suchte. Ich habe sie dem Beitrag beigefügt und wünsche viel Hörvergnügen, wenn du bereit bist, dich quälen zu lassen ^^

    1. Meines Wissens nach ja. Und interessant dabei finde ich, dass er am Ende den Nachsatz bringt „Nobody loves no one“, der sonst nicht mitgecovert wird. Womöglich hat Herr Isaac da wohl wirklich gerade die Wut und Enttäuschung im Bauch gehabt und musste wohl verbal um sich schlagen.

      1. Was mal wieder die Diskrepanz zwischen dem an sich schnulzigen Lied und dem doch lyrisch anspruchsvollen Gesang/Text aufzeigt. Aber schön, das es damals vom Großteil der Hörer als ein klassisches Liebeslied (miß)verstanden wurde. 😉

      2. Ja, die Probleme mit der Musik gibt es ja immer wieder…ich denke da nur an die Cranberries mit „Zombie“, das ja immer so gern geträllert wird und dabei geht es traurigster Weise um den Konflikt in Nordirland…gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass ich Musik als universelles Kommunikationsmedium sehe. Man muss eine Sprache nicht kennen, um die Emotionen des Liedes und womöglich sogar seine Bedeutung zu verstehen. Also könnte man sich natürlich auch fragen, ob die Musiker bei den „verkannten“ Stücken sich für die „falsche“ Melodie entschieden haben (wobei ich einem guten Musiker dabei sogar Absicht unterstelle).

        Mir gefällt jene elektronische Version von Wicked Game, sie passt perfekt zu meinem Sommergefühl und das ganz unabhängig vom Text. 🙂

      3. Dann scheint dein Sommergefühl von positiven Schwingungen durchzogen zu sein. Zumindest ist das mein Gefühl beim Hören dieser Version. Ich muss allerdings gestehen, dass ich der „Schreiversion“ auch etwas abgewinnen kann. Ich sehe zumindest die verstörende Schreieinlage im Hintergrund als ironische Anspielung auf das Original. Und in dem Moment ist es dann schon wieder gute zitierende Kunst.

      4. Ja, ich sehe das mit der geschrienen Version ganz so wie du. Das ist natürlich eine reine Parodie und als solches auch wirklich erwähnenswert.
        Und ja, sehr gute Schwingungen was den Sommer betrifft. Hach! 😀

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