Morgenruhe

Wenn man am Morgen nur den trüben Nebel erblickt, dann weiß man nicht, wie spät es ist. Womöglich würde der Wecker in wenigen Minuten klingeln oder erst in einer Stunde. Wer kann das schon genau sagen. So lauscht man. Vielleicht das Geräusch der Wasserleitung, weil ein Nachbar duscht oder das dumpfe Geräusch auftretender Füße von oben drüber. Doch wenn die Stille herrscht, so bleibt die Zeit ungewiss. Nur noch einmal in die Decke einwickeln und umdrehen. Die Wärme genießen und den Schritt ins Draußen vergessen. Zu schön, die Augen zu schließen und die Ruhe herein zu lassen.

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

7 Kommentare zu „Morgenruhe“

  1. Sehr schön. Ich ergänze: eine undefinierbare Lärmquelle hört nicht auf und entpuppt sich als Wecker. Es ist dunkel, kalt und leider erst Mittwoch. Nach 2 Cappuccino und Croissants stelle ich allerdings fest, dass es sich doch gelohnt hat aufzustehen.

  2. Hihi, ich bin froh, im obersten Stock zu wohnen, da gibt’s keine Schritte obendrüber 😛

    Das Gefühl kenne ich. Irgendwie ist das Bett am weichsten und die Decke am wärmsten, kurz bevor der Wecker klingelt… Schön, wenn man sich dann noch ein bisschen entspannen und das genießen kann.

    1. Also die Schritte von über mir hör ich auch nur, wenn es ganz leise im Haus ist und auch nur, wenn ich mich angestrengt darauf konzentriere.

      Ich kann auch am besten schlafen, wenn der Wecker erst einmal geklingelt hat 😀

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