Stöckchen Teil 1 von 5

Am 31. Oktober wurde ich von Sofasophia mit einem Liebster-Award beschenkt. Ich hatte da gerade eine Auszeit genommen, die bis Mitte Dezember anhielt. Daher kommt erst jetzt eine Reaktion. Ich habe es bei den bisherigen Awards vermieden, weitere Blogger zu benennen und halte das auch weiter so. Ich war nie ein Fan von Kettenbriefen, außer mit den Personen, die mein Herz eroberten. Das soll keine Geringschätzung anderer Blogger sein. Ganz im Gegenteil, ich lese täglich Blogs, die mich berühren oder die Geschichten in einer Art erzählen, wie ich es mir nur wünschen kann. Oh je, das sollte doch nur ein kurzes Vorwort werden…bei den kommenden Award-Antworten halte ich mich kürzer. Versprochen.

Hier nun Sofasosphias Satzanfänge bzw. Fragen und meine Weiterführungen bzw. Antworten:

  1. Schreiben ist das Ausleben und Ausdrücken von Gedanken, die aus mir heraus wollen.
  2. Warum schreibst du und wie gehst du dabei vor? Ich schreibe, weil es mir Spaß bereitet, ein fertiges Werk aus meinen zuvor ungebündelten Gedanken vor mir zu sehen. Ich schreibe öffentlich, weil ich es genieße, wenn anderen Lesern meine Texte gefallen und weil mich ihre Gedanken interessieren. Meistens habe ich schon eine Idee oder eine Geschichte fertig. Die fällt mir beim Joggen, beim Radeln oder beim Duschen ein und dann wird sie aufgeschrieben. Wenn ich nur den Drang zum Schreiben verspüre, aber kein Thema, dann nehme ich mir Hilfsmittel, die mich inspirieren oder in eine Stimmung versetzen sollen. Musik, Gegenstände oder rainymood.com sind da eine gute Hilfe.
  3. Verfolgst du beim Schreiben ein Fernziel? Ein wenig schon. Ich möchte ein tieferes Verständnis für die Sprache entwickeln und meinen Schreibstil verbessern.
  4. Wie reagierst du, wenn ein Kommentator in deinem Blog deinen Schreibstil kritisiert? Ja, das ist eine schwierige Geschichte. Denn ich brauche die Kritik, um daran zu wachsen. Aber mich trifft Kritik tatsächlich je nach Zustand heftig bis gar nicht. Ich brauche dann doch so einige Momente der Entspannung, bis ich die Kritik aufnehme und umsetze, wenn ich ihr zustimmen kann.
  5. Wie wichtig sind dir Statistikzahlen? Dazu schrieb ich ja bereits in meiner „Neujahrsansprache“. Ich freue mich, dass mich so viele Menschen abonniert haben und ich schaue, wie ein Text ankommt. Wenn ich also einen Text schreibe, er oft angesehen wird, aber keine Reaktion erfolgt, dann kommt mir schon die Frage, warum das so ist. Die Eitelkeit kann ich nicht verleugnen, aber wichtig ist mir viel mehr ein Kommentar unter einem Beitrag.
  6. Wie finden Menschen dein Blog? Welches „finden“ ist denn hier gemeint? Da ich bisher nie negative Kritik bekommen habe, gehe ich davon aus, dass die Leute meinen Blog gut finden. Und sollte es um das Finden im Sinne von Suche gehen, so weiß ich es selbst nicht so genau. Über andere Blogs eben. Sie sehen meine Kommentare oder so…keine Ahnung. Schön, dass sie ihn überhaupt finden.
  7. Wie viele Blogs besuchst du täglich oder wöchentlich durchschnittlich und wie viele Kommentare schreibst du ungefähr pro Tag, pro Woche? Das variiert, wie vermutlich bei jedem Blogger. Ich muss aber gestehen, dass ich die Blogger in zwei Gruppen einteile. In die Quickies und die Atmenden. Die Quickies sind die Kurzschreiber, die oft bloggen. Sie zu lesen mache ich sehr gern, weil man schnell zum Höhepunkt kommt. Die Atmenden jedoch beweisen einen langen Atem. Ihre Geschichten haben eine vierstellige Wörterzahl und das verschreckt mich manches Mal. Darauf muss ich mich einlassen können. Ich lese aber so zehn bis zwanzig Blogeinträge pro Tag und Kommentare gebe ich gern ab, wenn mich der Text angesprochen hat. Es gibt aber auch Phasen, da lese ich gar nichts, weil ich einfach nicht dazu komme.
  8. Welche Texte liest du am liebsten und wann empfindest du einen Text als gut oder schlecht? Literarische Texte sollten es anfangs eigentlich sein. Aber mittlerweile sind es Texte, die mich zum Nachdenken anregen, egal ob persönlich oder fiktiv. Den Großteil der Texte halte ich für gut, selbst Schreibfehler kann ich wegstecken (Tippfehler eh).
  9. Welches sind (ganz spontan und ohne groß nachzudenken) deine drei wichtigsten Werte? Zu Lieben, Freiheit zu gewähren, Glück zu spenden.
  10. Wie trägt Bloggen zu deiner Lebensqualität bei? Es ist ein Teil meines Tages. Ich habe mit manchen Bloggern einen sehr freundschaftlichen Kontakt. Das könnte schon als Antwort genügen, aber es gibt so Tage, da fühle ich mich beschissen und dann findet sich hier ein Kommentar, der all die Wolken verschwinden lässt. Ist das nicht unheimlich wichtig für die Lebensqualität?

So, nun müsste ich Fragen und andere Blogger auflisten. Das mache ich womöglich nach dem letzten Stöckchen. Stattdessen danke ich Sofasophia für ihre Nominierung.

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

13 Kommentare zu „Stöckchen Teil 1 von 5“

  1. Gerne, gerne. MIr gefällt das mit den Quickies und den Atmenden. Und da bin ich übrigens wie du: Manche muss ich aufheben für später, weil sie mir im Moment Angst machen. Und die Herausforderung ein bisschen Anlauf braucht.

    Danke für deine späten Antworten. 🙂

  2. Manchmal geht es mir auch so, dass lange Texte mich abschrecken, weil die Zeit oder die Muße fehlt – allerdings kommt es auch meist drauf an, wer sie geschrieben hat, bei einer handvoll Leute lese ich jederzeit alles mit Genuss. Aber eigentlich hängt meine Leselust meist viel mehr vom Thema ab.

    1. Vielen Dank, ich habs ja aber auch fies gemacht und laaaang gewartet, bis ich sie beantwortete, somit glaubten meine lieben Leser wohl, dass ich so gar keine Auszeichnungen erhalten habe 😀

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