Stöckchen 2 von 5

Dieses Stöckchen kommt von Sieghilde, die ich schon so einige Jahre kenne. Sie ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich kann nicht einmal genau benennen, warum das so ist. Aber ihr kennt das ja sicherlich, dass ihr euch in Gegenwart (selbst in virtueller) mancher Personen aufgehoben fühlt.

Hier ihre Fragen:

1.  Was hat Euch zum Bloggen bewegt? Ich weiß es nicht. Ich glaube, ich habe mich im Moment meines ersten Eintrages allein gefühlt und suchte auf diese Weise nach Kontakt.
2.  Wie habt Ihr zu “Eurem” Thema gefunden? Was ist mein Thema eigentlich? Ich liebe die Sprache und lebe sie daher in jeder möglichen Weise aus. Das ist mein Zugang zu meinem Thema, der literarischen Schreibe. Wenn es um die Politik geht, so war ich da schon immer interessiert. Ich wollte schon immer verstehen, wie die Politik funktioniert und wie ich mich partizipieren kann.
3.  Wie intensiv nutzt Ihr Social-Media-Kanäle, um Eure blog-Beiträge einem größeren Publikum bekannt zu machen? Eigentlich gar nicht. Ich lasse meine Einträge auf Facebook veröffentlichen und stelle sie somit zusätzlich realen Freunden zur Verfügung.
4.  Wie fühlt Ihr Euch, wenn Ihr mit viel Mühe einen Beitrag gestaltet habt und es kommt keine Reaktion? Demotiviert. Es ist halt einfach schade drum, wenn keinerlei Feedback kommt. Wir haben die Sprache und sollten froh sein, dass wir sie ständig nutzen können.
5.  Passt zu 4.: Wolltet Ihr das Bloggen schon mal aufgeben und warum? Ich hatte und habe ja noch einen weiteren Blog, der schon recht aufgegeben ist. Damals begann es mit technischen Problemen jenes Portals, die sich über Monate hinzogen. Doch statt aufzugeben, fing ich hier etwas neues an. Um es aber mal klar zu sagen: Ich bekam Feedback auf dem anderen Blog und ich fühlte mich dort sehr wohl mit meinen Mitbloggern, aber ich hatte das Gefühl des Stillstands.
6.  Schließt an 5. an: Was hat Euch dazu bewogen, dennoch weiterzumachen? Nun ja…hab ich ja gar nicht so richtig.

7.  Hat das Bloggen schon mal Euer “Real Life” beeinflusst, z.B. durch Menschen, die Ihr darüber kennen gelernt habt? Joa, ich hab schon einige Blogger im wahren Leben kennengelernt. Eine tiefe Freundschaft ist dadurch bisher nicht entstanden, aber sehr schöne Kontakte.
8.  Für welche Blog-Plattform habt Ihr Euch entschieden und warum? WordPress, weil es mir einfach gefällt. Es wird aktuell gehalten und die Einbindung in Facebook ist kinderleicht.
9.  Habt Ihr vor, Eure blog-Aktivitäten noch auszubauen? Weitere blogs? Blogpräsenz umziehen? Ich habe gerade erst einen neuen Blog erstellt, welcher jedoch ein Gemeinschaftsprojekt werden soll. Wer schon mal schauen mag, der kann gern auf friends41world.wordpress.com schauen.
10. Würdet Ihr gerne Eure blog-Aktivitäten professionalisieren und mit Bloggen Geld verdienen? Hm…och, ehrlich gesagt schon. Ich will aber gleichzeitig meine Leser weder mit einem Abo oder mit übermäßig hoher Werbung nerven, also bleibt es so. Aber ich habe so einige Buchideen und dann wird ja womöglich noch was draus. 🙂
11. Ihr habt einen Herzenswunsch frei: Was würdet Ihr Euch wünschen? Ich habe mir die Frage mal anders gestellt und mir überlegt, dass ich mein Leben heute dafür hergeben würde, dass die Menschheit einen Monat lang in einem Zustand existiert, in dem jeder Mensch den anderen kennenlernen und ihn verstehen kann. Jedem Menschen sollte die Freiheit und die Versorgung zur Verfügung stehen, die wir hier als selbstverständlich erachten und jeder Mensch sollte sehen, wie es ist, in einer Fabrik zu sitzen und Freizeit nicht zu kennen. Jeder Mensch sollte eines schnellen Todes sterben, weil er als männliches Huhn zu Welt kam und angeknabbert werden, weil andere Schweine auf ihm rumtreten, denn mehr Platz geben wir ihnen nicht. Das wäre mein Herzenswunsch. Eine große Pille voller Lebensrealität. Eine schallende Ohrfeige, die nach dem Monat doch hoffentlich eine Wirkung hat. So schlimm wie wir uns die Hölle vorstellen, ist weniger, als wir die Welt mancherorts machen, um anderswo besser als im Paradies zu leben.

Vielen Dank an Sieghilde. Gar nicht mal so sehr für den Award, sondern viel eher für ihre jahrelange Freundschaft.

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

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