Ein Kutter aus Kalkutta. Teil 7b – A Place To Stay

Zum Beginn der Geschichte

Heute nun also der zweite Part von Meichys Beitrag zur „Kutter aus Kalkutta“-Geschichte. Wer den ersten Part noch nicht gelesen hat, der sollte unbedingt hier klicken:

Sie zog mich an sich und legte ihre Lippen wieder auf die meinen, aber diesmal viel fordernder als vorhin. Ich hätte nicht gedacht, dass ich eine wildfremde Frau so anziehend und erregend finden könnte. Ich ließ meine Hände über ihren Rücken gleiten, fühlte den weichen Stoff ihrer Bluse und erahnte, wie zart sich die Haut, die sich darunter verbarg, anfühlen würde. Mein Blut strömte in meine Körpermitte und ich vergaß alles um mich herum. Es war, als würde die Welt um uns stehen bleiben.

Ihre Hände lagen nun nicht mehr ruhig an meinen Körper, sondern suchten den Weg unter mein Shirt. Ich begann, ihre Bluse aufzuknöpfen und sie ihr auszuziehen. Sie atmete schwer. Es war deutlich, wie sehr sie sich nach meinen Berührungen sehnte. Schon lange begehrte mich niemand mehr auf diese Weise. Ich konnte es kaum erwarten, ihre nackte Haut ganz nah an der meinen zu spüren. Unsere restliche Kleidung streiften wir ab und sie zog mich aufs Bett. Ich küsste ihren Hals, liebkoste ihre weichen, wohlgeformten Brüste, während auch ihre Hände über meinen Körper wanderten. Ihr wundervoller Duft hatte eine fast berauschende Wirkung auf mich. Sie roch süß mit einem Hauch von Vanille.

Sie stöhnte leise, als ich meine Hand zwischen ihre Beine gleiten ließ. Es erregte mich, wie sehr sie mich wollte. Sie lächelte mich an, legte ihre Hand auf meine Wange und küsste mich. Ich wurde ein wenig ungeduldig und konnte es kaum noch erwarten, mit ihr zu schlafen. Schließlich drückte sie mich von sich weg, so dass ich auf dem Rücken lag. Sie war nun über mir, setzte sich auf mich und ließ mich in sie eindringen. Mit geschlossenen Augen bewegte sie sanft ihre Hüften. Ihre Atmung war schwer und sie stöhnte immer wieder leise, während ihre Bewegungen allmählich schneller wurden.

Sie sah wunderschön aus.

Nachdem wir miteinander geschlafen hatten, legte sie sich erschöpft in meine Arme und flüsterte: „Please stay here forever.“, bevor sie einschlief. Ich wusste nichts über sie, nicht einmal ihren Namen hatte sie mir verraten, aber sie war mir so vertraut, als würden wir uns schon ewig kennen. Auch mit ihr zu schlafen fühlte sich ganz natürlich an, als hätten wir uns schon unzählige Male vereinigt. Liebe konnte doch aber nicht so schnell passieren? Ich spielte mit dem Gedanken, wirklich hier zu bleiben. Pete würde schließlich auch ohne mich klar kommen. Vielleicht war es ja sie, nach der ich suchte. Vielleicht war nicht Indien, sondern diese kleine bulgarische Stadt mein Ziel.
Ich dachte an den Kaffee, der immer noch unberührt in der Küche stand. An ihre weiche, zarte Haut, die sich an meinen Körper schmiegte. An Pete, der von alledem nichts wusste, da er das Glück hatte, Schlaf gefunden zu haben. Aber ich war ihr begegnet und das schien gerade viel wichtiger zu sein, als die paar Stunden Schlaf.

Nachdem die Sonne aufgegangen war, die junge Frau immer noch ruhig in meinen Armen schlief und ich nun schon eine Weile mit meinem Gewissen gehadert hatte, stand ich auf, zog mich an und schlich aus dem Zimmer. Ich vergewisserte mich noch kurz, dass sie schlief, bevor ich die Türe leise schloss. Ihr Geschmack war immer noch auf meinen Lippen und ihr zarter Duft in meiner Nase.

Pete war schon wach und bereit für die Weiterfahrt. „Wo warst du?“, wollte er wissen, doch ich antwortete ihm nicht.

Teil 8

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

5 Kommentare zu „Ein Kutter aus Kalkutta. Teil 7b – A Place To Stay“

  1. Was für eine Sonntagsnachmittagslektüre! Gut, daß ich die Verpflichtungen links liegen ließ. Und ein hervorragendes Neugiersaufhängerchen. Bleibt er? Geht die Reise weiter? Bravo und danke an euch beide.

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