Wir

Wir sind Helden. Wir, die wir alle keine Nazis gewesen wären. Wir, die besser sind als die da. Wir, die alles besser wissen. Wir, die „die da oben“ als machtgeil und unfähig bezeichnen. Wir, die eher das Handy zücken und Filmen, statt zu helfen, wenn eine Ungerechtigkeit geschieht, weil wir uns gelähmt fühlen. Wir, die von einer besseren Welt träumen, aber uns selbst dabei im Mittelpunkt dieser Vorstellung sehen. Wir, die es selbst jetzt nicht schaffen „ich“ zu schreiben, weil ja einiges von dieser Aufzählung nie getan wurde. Wir…Helden…

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Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

36 Kommentare zu „Wir“

  1. Ja, wir sind Helden! Vorallem, weil wir immer soviel helfen, zum Beispiel helfen, dass niemand Europa erreicht und die Menschen lieber ersaufen …

  2. Und manchmal bin ich Heldin, weil ich manchmal helfe und nicht das Handy zücke, weil vieles, was oben aufgezählt wird eben doch manchmal vorkommt. Dann bin ich eine Heldin und auch nicht. Weil selbstverständlich sein sollte, was ich da Heldinnenhaftes tue 😉

    Liebe Grüße,
    Silvia

    Das Selfi ist cool 🙂

      1. Das Foto schien, als habest du Kopfschmerzen, aber zu inneren Zermarterungen … passt das natürlich auch. Dann hoffe ich mal, dass du schwimmen kannst, das rettet manchmal etwas vorm Ertrinken.

  3. Das „Wir“ lasse ich so nicht stehen. Es gibt schon noch echte Helden, und die heißen nicht Rambo. Mitfühlende, Querdenker, Mutige – ich kenn ein paar … 🙂

  4. Wir Helden, die wir denken, dass andere ihre Probleme so viel besser meistern als wir selbst. Die wir Angst haben, uns zu vrändern, weil es doch so schön gewohnt und kuschelig ist. Weil Mut was für die anderen ist, denen wir aber gerne beipflichten und im Stillen ein wenig neidisch sind.
    Wir können das auch ganz gut im Mikrokosmos.

      1. Lass uns doch einfach mal beim Kinde anfangen, welches nicht mehr in einer Großfamilie, sondern gern als Einzelkind und ständig umsorgt aufwächst 😉 ich wollte aber gar nicht so sehr auf Umstände o.ä. zeigen, sondern auf mich selbst. Darum ging und geht es mir 🙂

      2. Nun ja, das berühmte „vorherbestimmt“ Schicksal der Einzelkinder…
        Da hört und liest man viel,
        doch überzeugt mich das alles nicht wirklich…

      1. Es sind nicht die Worte diese kleinen Textes, die mich betrüben und diese Kommentarzeile nicht die passende Kulisse für meine Gedanken.

        Ich hätte dem spontanen Drang zu schreiben trotzen sollen. Gute Nacht! 😉

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