Internationaler Frauentag – Feiern und Kämpfen

Ich bitte darum, dass wir weiterhin für eine Gleichberechtigung kämpfen. Auch mir als Mann wird damit ein großer Dienst getan, selbst wenn ich vom System priviligiert werde. Als Mensch verliere ich dadurch.

Das Eigene und das Andere

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Heute ist Internationale Frauentag, auch Weltfrauentag, ja, sogar Frauenkampftag genannt. Er entstand in den Zeiten, in denen Frauen in großen Teilen der Welt wenige Rechte hatten und keine vollwertigen Mitglieder der Gesellschaft waren. Die Sozialistin Clara Zetkin schlug 1910 die Einführung eines Frauentags vor, an dem sich Frauen zusammenschließen und über Grenzen hinweg für Mitbestimmung und Wahlrecht eintreten sollten.

Ich bin keine Expertin für die Geschichte des Frauentages und doch fällt mir, während ich diese Zeilen schreibe, wieder einmal auf, dass diese Zeiten noch nicht vorbei sind. Frauen haben immer noch in großen Teilen der Welt wenige Rechte. In den Ländern, in denen sie rechtlich gleichgestellt sind, werden sie in ihrer Rolle als Frau diskriminiert. So treten Bestrebungen um eine Frauenquote Debatten an Stammtischen genauso wie in politischen Ausschüssen Unverständnis und Wut los. Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen wird mit mangelnder Qualifikation erklärt. Mir scheint dieses Argument, das zu jedem…

Ursprünglichen Post anzeigen 102 weitere Wörter

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

8 Kommentare zu „Internationaler Frauentag – Feiern und Kämpfen“

  1. Manchmal sind die Forderungen oder zumindest Formulierungen im Bezug zu Frauenrechten schon eigenartig. Wahrlich ein Kampf. Umso schöner finde ich deine Worte. „Als Mensch“ Ich möchte nicht als Frau gewinnen, sondern dass wir als Menschen ein Miteinander finden.

    1. Ja, diese aggressiven Kämpfe auf beiden Seiten finde ich schwer nachvollziehbar. In den 60ern bis in die 80er waren die nötig, ganz ohne Frage. Mittlerweile befinden wir uns aber in anderen Situationen und ein miteinander erscheint mir gewinnbringender, als ein „wir haben Recht, ihr seid schlecht“-Gehabe.

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