Der Tag der Arbeit im Bett

Ich begriff heute morgen gar nicht so recht, welches Geräusch das war. Mein Handy weckte mich, aber ich verknüpfte das Piepen mit meinem Traum. Das passiert mir sonst nicht. Sonst weiß mein Körper, dass er aufstehen muss, denn die Arbeit wartet. Heute nicht, so wie jedes Jahr. Und seit vier Jahren erinnert mich WordPress daran, dass es mein Jahrestag ist. Also die Erinnerung gibt es erst seit drei Jahren, denn im Jahr davor meldete ich mich an.

In den vier Jahren ist so einiges passiert. Meinen ersten Blog auf einer anderen Plattform gibt es nicht mehr, er wurde mittlerweile vollkommen gelöscht. Bye bye.

Ich bin aus meiner Wohnung in eine WG gezogen und habe dabei so einige Menschen kennengelernt, ebenso zwei kleine Mädchen begleitet und seit neuestem habe ich wieder meine eigenen vier Wände. Hie und da fehlen noch ein paar Dinge, aber ich fühle mich bereits angekommen.

Bei euch Lesern hat sich etwas getan, manche neue Interessierte kamen hinzu, andere gingen still und leise. Ich danke euch allen, dass ihr hin und wieder vorbeischaut und lest, welche Geschichten ich mir ausdenke und hier veröffentliche. Vielen Dank.

All jene, die heute einer Arbeit nachgehen, wünsche ich einen entspannten Arbeitstag. Jenen, die wie ich entspannt liegenbleiben können, lege ich ans Herz, sich einen Moment für sich selbst zu nehmen und in sich zu gehen. Denn mir wurde gerade bewusst, dass es mir gut geht. Das ist doch eine wichtige Erkenntnis.

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

3 Kommentare zu „Der Tag der Arbeit im Bett“

    1. Ja, du gehörst zu einer kleinen und feinen Gruppe, die immer wieder einen Kommentar oder ein Like hinterlässt. Ich ermahne mich dann immer, dass ich den Blogs dieser Menschen häufiger einen Besuch abstatten muss. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil da eine Gemeinsamkeit im Kopf ist oder im Gefühl. Es ist schwer zu erklären, aber ich finde mich in deinen Worte wieder bzw. sprechen mich die Themen an. Das soll nicht heißen, dass wir gleich denken oder die gleiche Meinung hätten, sondern dass unser Fokus (sei es im Denken oder im Fühlen oder was auch immer es sein mag) ähnlich ist.

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