Akzep-Tiere

Wir akzeptieren, dass Menschen mit Geld mehr Macht haben, als unsere Parlamente.

Wir akzeptieren, dass sich Menschen erschießen, weil es ihnen jemand befohlen hat.

Wir akzeptieren, dass Menschen anders behandelt werden, weil sie ein willkürlich ausgewähltes Attribut besitzen.

Wir akzeptieren, dass wir Menschen nach Alter sortieren und entsprechend verwahren.

Wir akzeptieren…zu viel. Wir sind Akzep-Tiere. Wo ist unser Wille hin?

Autor: Ben Froehlich

Schreiben ist mein Hobby, seitdem man mir erklärte, dass Mord strafbar ist...

7 Kommentare zu „Akzep-Tiere“

  1. Da bin ich anderer Meinung

    Zu 1: Akzeptieren? Nein, ich bin damit nicht einverstanden. Aber ich kann es nicht ändern
    zu 2: Akzeptieren? Nein, aber ich kann es nicht ändern. Auch WIR als breite Masse können es nicht ändern
    zu 3: Nein, und es gehen genug Leute regelmäßig auf die Straße gegen Fremdenhass, für freie Liebe etc.
    zu 4: Ja, wie soll es auch anders gehen? Ich denke, dass du dich auf Altenheime beziehst. Besonders kranke und alte Menschen benötigen eine spezielle Pflege. Altenheim klingt immer so böse, aber eine gut geführte Einrichtung kann eine riesige Chance für die betroffenen Personen sein.

    1. Ich denke schon, dass wir etwas ändern können. Es liegt ja an uns, ob wir bei gewissen Firmen kaufen und bestellen und wir damit ihre Macht ausbauen. Es liegt an uns, wie oft wir uns welchen Technikmist kaufen und damit Ausbeutungen und Kinderarbeit in Minen unterstützen. Es liegt auch an uns, ob unsere Soldaten in eine Kriegsregion ziehen müssen, weil wir da jetzt mal eben für unsere „Demokratie“ sorgen wollen.

      Akzeptieren meine ich in dem Sinne, dass wir uns zurücklehnen, obgleich wir eine enorme Macht besitzen. Wir merken, dass etwas schief läuft und wir glauben, dass wir nichts machen könnten. Da sehe ich eine enorme Gefahr, unsere Freiheiten und unser Wissen zu verspielen.

      Mir genügt es nicht, dass Menschen hin und wieder auf die Straße gehen.

      Die Punkte sind absichtlich nicht genau definiert, weil es neben Altersheimen noch Kindergärten und Schulen und Arbeitseinrichtungen gibt. Alles ist wunderbar voneinander getrennt. Warum kann nicht alles mehr ineinanderfließen?

      Worauf ich mit dem Text hinauswill: Die Welt muss nicht so sein, wie sie ist, aber wir nehmen es schlussendlich so hin. Schlimmer noch, wir glauben, dass es nicht anders gehen würde. Und da muss ich widersprechen, denn es geht anders.

      Ich danke dir für deinen Kommentar und ich wollte dir nicht in jedem Punkt widersprechen, nur um Recht zu haben, denn das habe ich nicht und dessen bin ich mir bewusst. Ich verstehe deine Gedanken, weil ich selbst so denke. Aber ich ermahne mich, andere Denkweisen zuzulassen.

  2. Kein Müll kaufen, keine toten, zerschredderten verflexten Tiere kaufen, die nach Angst, Adrenalin, Stress und Antibiotika riechen selbst tot im Suoermarkt – achtet mal drauf. Müll trennen. Plastikkontainer voll machen, bis die das checken. Weniger essen. Weniger Zucker kaufen. Weniger Verpackungen kaufen. Netter und zuvorkommender sein. Ausbrechen im Kleinen, wenn man nicht den Mumm und Stolz hat anders auszubrechen.

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