Das schwarze Loch

Es war ein schwarzes Loch und es war dabei mich einzusaugen. Unaufhaltsam und mit einer Kraft, der ich nicht mehr entkommen konnte. Anfangs hatte ich noch gekämpft und mich gewehrt, doch irgendwann gab ich einfach auf, es war sinnlos. Alles war sinnlos. Es beginnt, dann passiert etwas und es passiert nichts. Und dann endet es. Warum einen Sinn für einen in sich abgeschlossenen Prozess suchen – er ist einfach da, das ist alles. Man kann lachen oder weinen, lieben oder ficken, leben oder sterben. Am Ende verschluckt dich das schwarze Loch und es ist gut so. Es bleibt nichts übrig und all die alltäglichen quälenden Gedanken versiegen.

Hier geht es zum zweiten Teil „Das andere Ende“

Ein Kommentar zu „Das schwarze Loch

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s