Hin und zurück

Der schwarze Belag ist weggekratzt, als hätte man ein übergroßes Messer über den butterigen Asphalt gezogen. Auf dem anthrazitfarbenen Überbleibsel steht ein orangenes Männchen und lässt seine Maschine auf die Flecken einhämmern, die nicht vom Messer erwischt wurden. Es klingt nach einem fernen Maschinengewehr, das seine Salven unaufhörlich abfeuert. Nach einigen Stunden kommen sie wieder und streichen mit einem stumpfen Messer einen schwarzen Brotaufstrich. Er ist perfekt. Das Maschinengewehrfeuer wird verloschen sein. Dafür rollen die Reifen darüber und Motoren und Hupen künden vom alltäglichen Wahnsinn. Es ist die Flut, die des Abends zur Ebbe wird. Ein Hin und ein Zurück ganz ohne Ziel. Jeden Tag hin und zurück. Und am Wochenende erneut hin und zurück, nur woanders. Hin und zurück, hin und zurück, hin und zurück…

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