Gefangen

In der einsamen Gasse
Erschrocken vor der bärtigen Gestalt
doch nicht erschrocken vor sich selbst

Zu lang wurde ins Hirn gepupst
Da blieb was Braunes hängen
es wird gedankenlos wiederholt

Ins Hirn geschissen
In Ideologie verbissen
Die Humanität zerrissen
Den braunen Dreck küssend

Einsamkeit

Ich weiß nicht wann und wie.
Angekommen im Nirwana.
Werde ich neu geboren?

Manche haben Angst.
Manche machen Angst.
Manch einer behauptet wann und wie.

Sind wir in Einsamkeit vereint.
Warten, hoffen, bitten, bangen.
Wir wissen nicht wann und wie.

Keiner weiß wann und wie.

Weiße Äste

Ein Schrei zerreißt die Stille der Nacht.
Der Schnee bleibt unbeeindruckt auf den Ästen liegen.
Schaurig unwohl wird das Bett.
Die Augen wollen sich nicht schließen.
Die Ohren wollten nicht hören.
Der Boden knarzt und Angst steigt empor.
Stiller Atem.
Stiller Schnee