Zitternde Finger

Da standen wir nun. Das knöchelhohe Gras war ebenso feucht, wie die Luft, die vom Regen gewaschen wurde. Wir blickten auf den trostlos aussehenden Fluss und ich wollte dich nicht aus meiner Umarmung lassen, aus der du dich aber immer wieder befreitest, um mich besser küssen zu können. Dein Hemd war mindestens zwei Knöpfe zu weit geöffnet, doch in meinem Kopf waren es noch zwei Knöpfe zu wenig. Die Zeit war in diesem Moment gegen uns, denn ich würde gehen müssen, würde dich zurücklassen und mich verabschieden. In diesem Moment spürte wir nur uns. Der Nieselregen interessierte nicht, doch er kühlte uns ab, zumindest versuchte er es. Wir berührten uns an den Armen, am Po und dann konnte ich nicht widerstehen und legte meine Hand unter dein Hemd. Du zucktest zusammen, war meine Hand doch zu kalt geworden. Meine Finger zitterten, als sie dich auf diese Weise noch etwas quälten, doch unsere Blicke und der nächste Kuss verrieten mir, dass du es mir nicht verübeln konntest.

Lange Minuten

Der Zug schaukelt seine Gäste durch, der Zielbahnhof rückt unaufhaltsam näher und der Blick auf die Uhr zeigt, dass es nur noch wenige Minuten sind, bis man sie sieht… in den Arm nimmt… spürt… mit jeder Sekunde, die verstreicht, wächst die Ungeduld vor diesem schönen Moment. Die anderen Reisenden sehen am Lächeln, dass es einem gut geht. Auch sie freuen sich auf den nahenden Bahnhof, doch dieses Kribbeln scheint nur einer Person in diesem Waggon vergönnt zu sein.

Aller Anfang ist schwer

In diesem Fall ist der Anfang gar nicht so schwer. Dies ist nicht mein erstes Blog, aber zumindest mein erstes hier bei wordpress und noch versuche ich ein ansprechendes Design einzuarbeiten.

Ich werde hier in unregelmäßigen Abständen kleine Geschichten oder auch private Einblicke in mein Leben geben. Ich danke den Lesern für Feedback und für ihr Interesse und wünsche euch einen schönen Tag.