Ein Kutter aus Kalkutta. Teil 7b – A Place To Stay

Zum Beginn der Geschichte

Heute nun also der zweite Part von Meichys Beitrag zur „Kutter aus Kalkutta“-Geschichte. Wer den ersten Part noch nicht gelesen hat, der sollte unbedingt hier klicken:

Sie zog mich an sich und legte ihre Lippen wieder auf die meinen, aber diesmal viel fordernder als vorhin. Ich hätte nicht gedacht, dass ich eine wildfremde Frau so anziehend und erregend finden könnte. Ich ließ meine Hände über ihren Rücken gleiten, fühlte den weichen Stoff ihrer Bluse und erahnte, wie zart sich die Haut, die sich darunter verbarg, anfühlen würde. Mein Blut strömte in meine Körpermitte und ich vergaß alles um mich herum. Es war, als würde die Welt um uns stehen bleiben.

Ihre Hände lagen nun nicht mehr ruhig an meinen Körper, sondern suchten den Weg unter mein Shirt. Ich begann, ihre Bluse aufzuknöpfen und sie ihr auszuziehen. Sie atmete schwer. Es war deutlich, wie sehr sie sich nach meinen Berührungen sehnte. Schon lange begehrte mich niemand mehr auf diese Weise. Ich konnte es kaum erwarten, ihre nackte Haut ganz nah an der meinen zu spüren. Unsere restliche Kleidung streiften wir ab und sie zog mich aufs Bett. Ich küsste ihren Hals, liebkoste ihre weichen, wohlgeformten Brüste, während auch ihre Hände über meinen Körper wanderten. Ihr wundervoller Duft hatte eine fast berauschende Wirkung auf mich. Sie roch süß mit einem Hauch von Vanille.

Sie stöhnte leise, als ich meine Hand zwischen ihre Beine gleiten ließ. Es erregte mich, wie sehr sie mich wollte. Sie lächelte mich an, legte ihre Hand auf meine Wange und küsste mich. Ich wurde ein wenig ungeduldig und konnte es kaum noch erwarten, mit ihr zu schlafen. Schließlich drückte sie mich von sich weg, so dass ich auf dem Rücken lag. Sie war nun über mir, setzte sich auf mich und ließ mich in sie eindringen. Mit geschlossenen Augen bewegte sie sanft ihre Hüften. Ihre Atmung war schwer und sie stöhnte immer wieder leise, während ihre Bewegungen allmählich schneller wurden.

Sie sah wunderschön aus.

Nachdem wir miteinander geschlafen hatten, legte sie sich erschöpft in meine Arme und flüsterte: „Please stay here forever.“, bevor sie einschlief. Ich wusste nichts über sie, nicht einmal ihren Namen hatte sie mir verraten, aber sie war mir so vertraut, als würden wir uns schon ewig kennen. Auch mit ihr zu schlafen fühlte sich ganz natürlich an, als hätten wir uns schon unzählige Male vereinigt. Liebe konnte doch aber nicht so schnell passieren? Ich spielte mit dem Gedanken, wirklich hier zu bleiben. Pete würde schließlich auch ohne mich klar kommen. Vielleicht war es ja sie, nach der ich suchte. Vielleicht war nicht Indien, sondern diese kleine bulgarische Stadt mein Ziel.
Ich dachte an den Kaffee, der immer noch unberührt in der Küche stand. An ihre weiche, zarte Haut, die sich an meinen Körper schmiegte. An Pete, der von alledem nichts wusste, da er das Glück hatte, Schlaf gefunden zu haben. Aber ich war ihr begegnet und das schien gerade viel wichtiger zu sein, als die paar Stunden Schlaf.

Nachdem die Sonne aufgegangen war, die junge Frau immer noch ruhig in meinen Armen schlief und ich nun schon eine Weile mit meinem Gewissen gehadert hatte, stand ich auf, zog mich an und schlich aus dem Zimmer. Ich vergewisserte mich noch kurz, dass sie schlief, bevor ich die Türe leise schloss. Ihr Geschmack war immer noch auf meinen Lippen und ihr zarter Duft in meiner Nase.

Pete war schon wach und bereit für die Weiterfahrt. „Wo warst du?“, wollte er wissen, doch ich antwortete ihm nicht.

Teil 8

Ein Kutter aus Kalkutta. Teil 7a – A Place To Sleep

Zum Beginn der Geschichte

Dieser Teil ist von Meichy verfasst worden. Ich habe mir erlaubt, ihn in zwei Teile zu splitten, damit es nicht zu viel wird. Vielen Dank, Meichy:

Es war schon spät in der Nacht, als Pete meinte, wir sollten eine Pause machen und etwas Schlaf finden. Ich war beim Fahren so konzentriert gewesen, dass ich meine Müdigkeit nicht bemerkte. Erst als wir den VW geparkt hatten und ich ausstieg, fiel mir auf, wie träge sich meine Gliedmaßen schon anfühlten. Wir hatten in irgendeiner bulgarischen Kleinstadt Halt gemacht und gingen nun auf ein Haus zu, das wir für eine Herberge hielten. Keiner von uns konnte Bulgarisch und die Schriftzeichen waren ebenfalls fremd. Aber auf der Fassade befand sich ein kleines Schild mit einem Bett, das uns hoffen ließ.

Die Eingangstüre war offen und eine junge Frau saß an einem Schreibtisch unter einer flackernden Lampe. Sie schien eingenickt zu sein und hörte uns nicht als wir eintraten.

„I’m sorry, is there a room available?“, flüsterte Pete, da er sie scheinbar nicht erschrecken wollte. Sie öffnete ruhig ihre Augen, fuhr sich durch ihr schwarzes Haar und blickte uns kurz verwirrt an, bevor sie nickte. Sie nannte uns den Preis für die Nacht und zeigte uns das Zimmer. Es war sehr eng und herabgekommen, in Deutschland würde vermutlich niemand für so etwas Geld bezahlen. Aber wir waren nicht auf der Suche nach Luxus, eine weiche Unterlage zum Schlafen reichte schon.

Zwei Stunden nachdem wir uns hingelegt hatten, blickte ich auf die Uhr. Pete atmete ruhig neben mir und ich beneidete ihn um seinen Schlaf, der mir verwehrt blieb. Ich hatte Durst und sehnte mich nach Gesellschaft. Ob die junge Frau noch an ihrem Schreibtisch saß? Ich wollte es unbedingt wissen.

Ja sie tat es. Sie schien wieder in ihrem Sessel zu schlafen. Während ich sie kurz beobachtete, fiel mir auf, dass sie sehr schön war. Dunkles, welliges Haar, gebräunte Haut und schwarze Augenbrauen, die einen Kontrast zu ihren zarten Gesichtszügen bildeten. Sie hatte so wohlgeformte weibliche Rundungen, dass westliche Modezeitschriften sie vermutlich als pummelig abtun würden. Aber sie hatte das gewisse Etwas. Eine wirklich attraktive Frau.

Ich räusperte mich und sie öffnete die Augen. Sie blickte mich an, als wüsste sie, was mir den Schlaf raubte. Verständnisvoll und ein wenig mitleidig. Ohne Worte stand sie auf und deutete mir den Weg in eine kleine Küche, wo sie mir eine Glas Wasser gab.
„Coffee?“, fragte sie. Da ich die Hoffnung auf Schlaf schon aufgegeben hatte, nickte ich.

„So what are you guys doing in this tiny bulgarian town?“, wollte sie wissen, während sie Kaffee aufsetzte. Ich erklärte ihr, dass wir auf dem Weg nach Indien waren. Sie nickte, als würde sie verstehen, warum man sein Leben einfach mal zurück lässt und beinahe um die halbe Welt reist. Ich erzählte, dass ich ein paar schwere Monate hinter mir hatte und Abstand brauchte. Doch sie schien es nicht wissen zu wollen, denn sie drehte sich um und legte mir ihren Zeigefinger auf den Mund.

Ich blickte sie überrascht an. Ihre Berührung erschreckte und erregte mich zugleich. Ich weiß nicht, wie lange wir so standen, vielleicht 10 Sekunden, vielleicht 5 Minuten, bis sie sich wieder umdrehte, um mir Kaffee einzuschenken. Sie reichte mir die Tasse und lächelte mich an, bevor sie einen Schritt auf mich zu machte. Wir standen nun so nahe, dass sich unsere Körper beinahe berührten. Sie blickte mir tief in die Augen, mit diesem wunderbar verständnisvollen Blick, und dann küsste sie mich. Ganz sachte und zärtlich, doch es war sofort klar, dass es heute Nacht nicht bei diesem Kuss bleiben würde. Von ihr ging eine unglaubliche Anziehungskraft aus, weswegen ich erstmal nach Luft schnappen musste, als sie den Kuss beendete. Mein Kaffee war inzwischen abgekühlt und ich hatte keine Lust mehr darauf. Ich wollte nur noch diese Frau schmecken, riechen, spüren. Sie verließ die Küche und flüsterte: „Come on.“, was ich als Einladung, ihr zu folgen, verstand. Sie führte mich in ein Zimmer, das aussah, als wäre es das ihre. Es war ein typisches Mädchenzimmer, mit Fotos von mir unbekannten Menschen an der Wand, Parfum auf der Kommode und geblümter Bettwäsche. Es war nur spärlich durch eine kleine Nachttischlampe beleuchtet.

Teil 7b

Alte Schule eben

Mein Zenit war für diesen Abend eigentlich schon erreicht, aber meine Freunde wollten unbedingt noch weiterziehen und es fiel mir zu schwer, ihnen nicht zu folgen. Natürlich sollten weitere Drinks meine Kehle hinablaufen, das war mir zuvor schon klar und gehörte dazu. Es tötete die schüchterne Ader, wenngleich das an jenem Abend unnötig erschien, denn erst nahm ich ihre Blicke wahr und nur einen Augenblick später sprach sie mich an.

Sie war Anfang zwanzig und eine Schönheit, wie man sie nur selten sieht. In solch einem Moment schätze ich mich einfach nur glücklich, denn ich weiß nicht, womit ich es verdient habe. Große Mandelaugen blickten mich an und so wie sie zuvor schon die Führung übernahm, ließ sie sich auch jetzt nicht das Heft aus der Hand nehmen. Solche Gespräche kommen schnell mal an einen toten Punkt, aber das sollte hier nicht der Fall sein, da war auf Aina, so ihr Name, verlass.

Irgendwann pausierte das Gespräch dann doch. Sie hatte es forciert, denke ich. Es war der Moment, in dem ich zum ersten Mal Initiative zeigte, denn ich war es, der sich zu ihr beugte, um sie zu küssen. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann glaube ich eher, dass sie mir allein das Gefühl geben wollte, hier mal der Mann zu sein. Wir tanzten noch ein wenig und gingen schlussendlich zu mir.

Es brauchte nicht lang, bis ich nur in Unterhose dastand und auch Aina behielt ihr Kleid nicht lang an und bot mir so einen Blick auf ihren Rücken. Ich öffnete ihren Büstenhalter und umfasste danach ihre Brüste. Sie griff meine rechte Hand und führte sie hinab zwischen ihre Beine. Der Moment riss mich aus meiner Trunkenheit, denn mir wurde schlagartig bewusst, dass sie zumindest an der Stelle ein Mann war. Mir schoss sofort mein Vater durch den Kopf, der alte Aufreißer. Was er wohl getan hätte, wenn er in solch eine Situation geraten wäre. Ich musste lachen und Aina drehte sich zu mir um. Sie war vermutlich voller Erwartung, wie ich weiter vorgehen würde. Mir blieb nur das Grinsen, doch meine Erregung war verschwunden.

Ich ging ins Bad um Aina einen Bademantel zu geben, ich selbst zog mir die Jeans wieder an, die ich nur kurz zuvor ausgezogen hatte. Mir war nach einer Zigarette zumute und fragte meine Bekanntschaft, ob sie auch eine wollte. Sie nickte nur und wir gingen auf den Balkon. Ich erklärte Aina, dass ich froh bin, sie kennengelernt haben zu dürfen, auch wenn ich nicht weitergehen könnte. Sie fragte mich, warum ich gelacht hatte und ich erklärte ihr, wie mein alter Herr darauf wohl reagiert hätte und das ich eben dies so amüsant fand. Er wäre wohl wütend geworden und außer sich, alte Schule eben. Aina wurde still und mir wurde klar, warum. Schon merkwürdig, dass wir eine Ausrede für die Leute parat halten, die ein Problem mit unserer neuen Welt haben und dabei gar nicht bemerken, wie wir damit den Leuten vor den Kopf stoßen, die jeden Tag den Mut aufbringen, diese neue Welt mitzugestalten.

Eine Bahnfahrt

Ich liebe Bahnfahrten. Besonders in 6-Personen-Abteilen, weil man dort direkt mit unbekannten Menschen zusammen sitzt. So lernte ich mal einen Chilenen kennen, der quer durch Europa reiste. Ich setze mich immer direkt ans Fenster, so kann ich gleichzeitig auch nach Draußen schauen oder mich den Leuten im Abteil entziehen, wenn sie mir doch nicht so sympathisch sind, wie ich es erhofft hatte. Das Abteil ist heute leer und mein Blick schweift über die weiten Felder. Beim Überqueren einer Brücke flackert das Licht von den Stützen, die an uns vorbeiziehen. Mir ist die Ruhe sehr recht, da ich ungemein müde bin und hier ein wenig Schlaf nachholen möchte.

Es geht wohl jedem von uns so, dass man aufwacht, wenn der Zug am Bahnhof zum Stehen kommt, ganz egal, wie sanft der Zugführer uns einfahren lässt. Zuerst schaut ein recht stämmiger Typ herein, der laut durch die Nase schnauft. Er guckt grimmig, vermutlich geht er täglich ins Fitnessstudio und verdingt sich als Türsteher. Er schaut nach den Platznummern und geht zur nächsten Tür. Ob er wirklich eine Reservierung hat, da bin ich mir nicht sicher, denn man kann ja draußen bereits lesen, welche Platznummern für dieses Abteil bestimmt sind. An der Glasfront stand nur eine Reservierung und somit fühlte ich mich frei, mich dazu zu setzen, zumal ja niemand sonst hier war.

Es öffnete sich abermals die Tür und vermutlich wäre der schnaufende Bulle wohl doch in dieses Abteil gestiegen, wenn er die Frau gesehen hätte, der offensichtlich die Reservierung gehörte. Sie hatte ein Lächeln auf den Lippen, welches zwar nicht mir galt, aber welches sie wohl immer mit sich herumtrug. Was wäre dieses Lächeln aber auch für eine Verschwendung an jenen Bullen von zuvor gewesen, da war es mit mir allein viel besser aufgehoben. Sie war lässig gekleidet, eher bequem als schick, aber nicht ungepflegt. Auch brauchte sie kein erdrückendes Parfum, wie man es sonst manches Mal erlebt. Bei solchen Menschen verlasse ich dann das Abteil, bevor ich an dem Gestank zu ersticken drohe.

Jene Frau nahm in dem Sitz in der Mitte auf der anderen Seite platz. Dies war eigentlich der schlechteste Platz, denn man konnte sich nie so hindrehen, dass man keine Person anschauen kann, wenn alle Sitze besetzt sind. Auch hat man so zweifelsfrei einen direkten Nebensitzer, wenn jemand auf der gleichen Seite sitzt. Es ist aber meine Schuld, dass sie dort sitzt, denn vermutlich wollte auch sie den Blick nach Draußen genießen, doch es wäre zu nah, wenn sie sich mir gegenüber gesetzt hätte. Es ist eben eine Marotte von mir, mich immer in den Sitz links am Fenster zu setzen.

Ich mustere sie weiter, ihr schulterlanges Haar und diese lebensfrohen Augen. Sie schaut hinaus und träumt vor sich hin, was ich auch nur zu gern mache. Ein Tunnel unterbricht mein Erkunden, dabei war mein Blick gerade auf ihr Dekolleté gefallen. Ihr Oberteil war so eben tief genug, dass man jene Vertiefung des Busens sehen konnte und das gedimmte Licht ließ mich nur Konturen und Schatten erkennen. Doch sie gefiel mir, das spürte ich nun auch in meinem Schoß und ich versuchte mich so hinzusetzen, dass es etwas bequemer würde, nur wie soll man Ordnung in seiner Unterhose schaffen, ohne sich in den Schritt zu greifen. Gut, man hat als Mann da mittlerweile seine Tricks und Kniffe, mal davon abgesehen, dass man auch nicht mehr so eiskalt von seiner Erregung bloßgestellt wird, wie es als Schuljunge noch der Fall war, wo man ganz ohne Reiz schon auf seinem Stuhl saß und hoffte, nicht an die Tafel gerufen zu werden.

Wie ich mich so sortierte, bemerkte ich plötzlich ihren Blick, der dank des Tunnels natürlich nicht mehr auf der Natur dort draußen ruhte, sondern auf mich gerichtet war. Ich versuchte eine entschuldigende Miene aufzusetzen, aber ob sie das überhaupt erkennen könnte, bezweifle ich. Peinlich berührt, blickte ich zu Boden, als ihre Stimme erklang und sie mich fragte, ob sie mir helfen könnte. Ich sah sie zögerlich an, während sie eher herausfordernd blickte. Sie legte ihre Hand auf mein rechtes Bein und ließ sie dort für einen Moment verharren. Dann wanderte sie hinauf und strich immer wieder über die kaum zu verbergende Beule. Ich genoss ihr Spiel, schloss die Augen und stöhnte leicht auf. Ich hörte, wie mein Hosenstall sich öffnete, doch mehr noch, ich fühlte das sanfte Streicheln ihrer Hand dabei. Mir war nicht ganz klar, wie sie zu mir herüber gekommen war, aber wir küssten uns nur einen Moment später innig und meine linke Hand fand ihre Wange, während meine rechte an ihrer Hüfte entlang wanderte. Meine Scheu hatte sich verabschiedet und ich ließ meine Hand unter ihr Top gehen und ihren BH nach oben gleiten, um ihre Brust spüren zu können. Sie stöhnte auf, als ich ihre Nippel leicht zwischen meinen Fingern drückte…

Die Bremsen quietschten und ich blinzelte. Ich war eingeschlafen und ein weiterer Bahnhof hatte mich aus dem Schlaf gerissen. Ich blickte überrascht zu der Frau und erkannte nur ein Lächeln auf ihren Lippen, als sie den Bahnhof draußen betrachtete. Hatte ich mich verraten und womöglich geredet, während ich schlief? Ich blickte selbst hinaus und erkannte meinen Bahnhof, also griff ich meinen Rucksack und verließ die junge Frau meiner Träume. Kaum ausgestiegen, fummelte ich in meinen Taschen, ob ich auch nichts vergessen hätte, ein luftiger Zug in der Hose machte mich darauf aufmerksam, dass der Reißverschluss offen stand. Ich blickte in die Fenster des anfahrenden Zuges und sah ein letztes Mal den verträumten Blick der Frau aus meinem Abteil. Ihr Lächeln schien noch viel größer und verschmitzter als zuvor.

Nachbarschaftshilfe (2)

Es hatte etwas von einem Bad in der Sonne, als Natalie ein „schon okay“ erwiderte. Ich erhob meinen Kopf und sie lächelte mich verständnisvoll an, um hinterherzuschieben: „du könntest ja selbst mal mehr als zwei Knöpfe von deinem Hemd schließen, dann können wir uns gern über Freizügigkeit unterhalten.“ Ich sah an meinem Hemd herab und in der Tat waren die unteren zwei Knöpfe geöffnet, die folgenden zwei hielten beide Hemdhälften zusammen und ab da war je nach Lage des Stoffes mehr oder weniger Brust zu sehen. Ich hatte die Knöpfe ganz unbewusst zuvor geöffnet, als ich auf meinem Balkon mit einem Buch in der Sonne saß. „Ich hab mir vorhin eine Ginger*-Limo gemacht. Komm doch rein und probier‘ ein Glas, wenn du magst.“ Mir war Ginger* nie ein besonderer Genuss gewesen, aber ihre Art, vom Unbehagen abzulenken gefiel mir und so würde unser nächstes Aufeinandertreffen nicht peinlich ausfallen. Ich nickte auf ihre Einladung und sie ging voran Richtung Küche. Mein Blick fiel dabei auf ihren Po, der klar durch das Nachthemd zu erkennen war. Doch um einen kühlen Kopf zu bewahren, sah ich mich stattdessen um. Sie deutete mir an, bereits ins Wohnzimmer zu gehen, während sie die Karaffe mit der Limo und zwei Gläser besorgte. Auf dem Parkett lag ein weißer Flokati. Daneben lag eine Sitzkugel mit dem Aufdruck der Erde. Meine Hand lag auf einem silbernen Globus, den ich sofort um alle möglichen Achsen drehte. Dieses Zimmer war so hell und einladend, hier könnte man wohl den ganzen Tag auf dem Teppich liegend in die Ferne entfliehen. Sie ging an mir vorbei Richtung Balkon. Ich folgte ihr nicht sofort, fiel mir doch auf, wie ihr Nachthemd vom Wind zu einer Seite weit aufgeschlagen wurde. Sie musste es ein gutes Stück geöffnet haben oder war es bereits so, als sie mich an der Tür begrüßt hatte?

*das deutsche Wort wurde ersetzt, um die notgeilen Säcke nicht auf meinen Blog zu leiten…

Nachbarschaftshilfe

Während ich wartete, raschelte es leise hinter der Tür. Ich wäre mir wohl recht blöd vorgekommen, wenn sie zuvor nicht ein „einen Moment“ als Antwort auf mein Klingeln gegeben hätte. Ich hielt eine weiße Plastiktüte in der Hand, die ich am Morgen für sie vom Postboten entgegen genommen hatte. Als Natalie mir öffnete, stand ich für einen Moment geschockt vor ihr. Sie hatte ein durchschimmerndes Nachthemd an, unter dem sie nichts weiter trug. Vermutlich hatte sie kurz zuvor die Sonne auf ihrem Balkon genossen, der wie ihre Wohnung in der obersten Etage lag. Meine Gedanken rasten und stellten sich ihren nackten Körper vor, der schwitzend auf der Liege ruhte. Sie holte mich in die Realität zurück, in dem sie „Danke“ sagte und mir ihre Hand entgegenstreckte. Ein wenig verdattert reichte ich ihr jene Plastiktüte. „Das muss die neue Hose sein.“, vermutete sie und ich war über meine Worte überrascht, als ich erwiderte: „Die sollten sie besser beim nächsten Besucher anziehen, damit sie nicht so freizü…“, da wurde ich still und spürte wie mir vor Scham die Röte in den Kopf schoss. Ich wagte nicht, sie anzusehen und blickte nur auf die glänzenden Fliesen des Hausflurs, als ich ein „Entschuldigung“ vor mich hin nuschelte.

Fortsetzung folgt (wahrscheinlich)…..

Leni und Valentin – Ein heißer Sommertag

Beim Einkaufen ging Valentin den Einkaufszettel aufs Genaueste durch, hatte er doch keine Zutat für das abendliche Gericht mit seiner guten Freundin Leni im Kühlschrank. Grüne Tagliatelle fanden sich im Korb, ebenso Schlagsahne, Lachsfilets und Weißwein. Zwiebeln und Knoblauch würden der Soße die nötige Zusatznote geben, aber davon hatte er immer was Zuhause. Auf dem Weg zu sich, klingelte er bei Leni und die zwei Freunde gingen den Berg zu seiner Wohnung hinauf, wobei sie beide durch die stehende Hitze sofort ins Schwitzen kamen. Das Gericht hätte er auch allein zubereiten können, aber er ließ Leni den Lachs in kleine Stückchen schneiden, während er sich an den Zwiebeln und der Knoblauchknolle zu schaffen machte. Als alles vor sich hinköchelte, stellte Valentin den knöchelhohen, schwarzen Tisch auf den Balkon und platzierte die viereckigen Teller darauf, die in ihrem Weiß einen wunderbaren Kontrast zum Tisch abgaben. Neben Messer und Gabel stellte er noch zwei Weingläser auf den Tisch und warf Kissen zum Sitzen auf die aufgewärmten, bräunlich-roten Fliesen. Sie mischten die Nudeln und die Soße bereits in der Pfanne, und stellten sie draußen auf einem hölzernen Untersetzer. Leni war bereits hungrig und Valentin konnte es nur zu gut nachvollziehen. Die Stimme eines Nachbarn rief vom Balkon schräg über ihnen herunter, um das Essen als köstlich riechend einzustufen. Die beiden Freunde grinsten sich an und genossen ihr Gericht. Valentin hielt sich beim Wein zurück, denn immer mehr entwickelten sie den Plan, noch an den See zu fahren und dazu müsste er nüchtern bleiben.

Im Dunkeln war die kiesige Einfahrt zum See kaum zu finden und die zwei Freunde gingen auch fast den gesamten Pfad um den See ab, um einen offenen Einstieg zu finden, jedoch ohne Erfolg. Als sie Stimmen vom Strand her hörten, verloren sie ihren Skrupel und kletterten über den mannshohen Zaun. Ihnen kamen drei Jungs entgegen und der Strand war nun ruhig. Lediglich ein anderes Pärchen war dort, welches sie fast übersehen hätten. Valentin hielt sich nicht lang auf, zog schnell alles bis auf die Badehose aus, die er Zuhause noch angezogen hatte und stand bereits im angenehm kühlen Wasser, während Leni sich noch entkleidete. Sie stapfte ihm in Höschen und BH hinterher, wobei er das nicht wirklich mitbekam, da er angewiesen wurde, wegzuschauen, denn jene Unterwäsche war ihrer Meinung nach nicht schön, aber praktisch. Bevor sie sich jedoch ganz ins Wasser stürzte, entledigte sie sich ihres BHs und legte damit ihre festen Brüste frei, die Valentin nur zu gern ansah. Sie schwammen einmal die komplette Länge des Sees ab, bis ihnen kalt wurde und sie sich wieder in die Gegenrichtung aufmachten. Valentin war es doch recht kalt geworden und zudem empfand er es als gutes Training, eine Spur schneller zu schwimmen. Er ging wieder hinauf zu ihren Sachen, rollte sich in sein Badetuch ein und freute sich bereits, Leni beim Verlassen des Wassers beobachten zu dürfen. Sie war keine typische Schönheit, war sie doch leicht untersetzt und recht klein, aber eben genau das gefiel ihm so sehr an ihr. Ihre blauen Augen, ihr Lachen und ihre schönen Kurven, die er als guter Freund nie so sehr hätte begehren sollen. Als er so auf sie wartete, leuchtet plötzlich eine Taschenlampe auf ihn. Zuerst dachte er an die Jugendlichen, die nach ihren Freunden suchten, aber recht schnell erkannte er anhand der Aufforderungen, dass es sich um Polizisten handelte. Zu fliehen war sinnlos, wäre er barfuß niemals schnell genug gewesen, zumal er bereits wusste, wie schnell und ausdauernd manche Polizisten sein können und natürlich könnte er Leni da nicht so zurücklassen. Die junge Polizistin nahm seine Daten auf und vermieste damit auch gleichzeitig Valentins Freude auf Lenis schönen, fast komplett nackten Körper.

Auf der Rückfahrt im Auto regten sich die zwei Freunde lang darüber auf. 35€ sollte jeder von ihnen zahlen, aber wenigstens kam es zu keiner Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Erst in Valentins Wohnung trockneten sich die zwei Freunde ordentlich ab und er gab ihr ein paar trockene Klamotten. Leni setzte sich in den gemütlichen, roten Sessel, während er es sich auf der Couch bequem machte. Die Flasche Wein war noch halbvoll und so tranken sie sie leer und hörten dazu ein Album der Doors und wie Valentin am nächsten Tag feststellen sollte, in einer Lautstärke, dass die Nachbarn jedes Recht gehabt hätten, sich zu beschweren. Doch die Freunde hatten bereits eine zweite Flasche zu leeren begonnen und bemerkten dies nicht. Sie waren mehr mit sich beschäftigt, denn Valentin fand sich plötzlich auf dem Teppich unter Leni liegend wieder und knetete auf ihr Geheiß hin ihre Brüste, was beide genossen. Ihre Brustwarzen waren recht hell und glatt, während ihre Nippel weit hervorstanden. Sie verlagerten ihr Liebesspiel ins Schlafzimmer und Leni verlangte gleich mehrere Positionen auszuprobieren. Zuerst empfing sie ihn auf dem Rücken liegend mit gespreizten Beinen. Das viel zu weiche Bett hatte Valentin schon immer genervt, aber an diesem Abend störte es gewaltig, weil sie so nicht in einen guten Rhythmus kamen, doch zumindest hatte er so einen freien Blick auf ihr Gesicht, auf diesen so schönen Körper, jedoch dafür keine Hand frei, um sie berühren zu können. Sie drehte ihm dann den Rücken zu und wollte von hinten genommen werden. Doch auch so sollte es nicht so wirklich zur Freude Valentins sein, der immer wieder nach Halt suchte und lediglich ihren Po dafür fand, der jedoch zu glitschig vom Schweiß war. Als letzte Idee legte er sich seitlich neben sie, während Leni auf dem Rücken lag und ihr Bein anhob. Endlich fanden sie so eine Position, in der genug Halt vorhanden war. Er biss ihr in den Hals, griff fest an ihre Schulter, bis sie seine Hand nahm und sie wieder auf ihre Brust legte um sie zu kneten. Dann glitt er den Körper hinab und legte zur zusätzlichen Stimulation seine Hand über ihren Venushügel. Die Nachbarn, die von der Musik geweckt worden waren, bekamen von diesem Liebesspiel auch davon gut etwas mit, denn das Fenster war geöffnet und Leni hielt sich in ihrer Lautstärke nicht zurück, was Valentin immer mehr antrieb. All das erregte ihn. Das klatschende Geräusch ihrer verschwitzten Körper, Lenis Stöhnen, ihre verschwitzten Körper, die gestutzten Haare in ihrem Intimbereich, die er ertastete. Es schien ihm, als würde immer noch ein besonderes Gewürz in ein eh schon perfektes Gericht gegeben, was zu einer gigantischen Geschmacksexplosion führte, welches sie schmatzend genossen. Als die beiden Freunde erschöpft und verschwitzt nebeneinander lagen, war es, als wäre die stehende Hitze des Tages zwischen ihnen entladen worden. Und wie nach einem heftigen Gewitter, kehrte nun eine friedliche Ruhe ein, die umso stärker wirkte, weil sie einen so starken Kontrast zum lauten Unwetter darstellte.