Rückblick und Ausblick

Der Juni ist vorbei und mit ihm meine selbst gesetzte Aufgabe, an jedem Tag einen Text zu schreiben. Die Auswertung sagt: Insgesamt 28 von 30 Texten, wobei einer erst verspätet hinzukam. Es hat mir sehr viel Freude bereitet, die Texte zu schreiben und es war ein enormer Antrieb, die Reaktionen von euch zu erhalten. Die Texte nur für mich selbst zu schreiben, wäre mir schwer gefallen, aber ihr gabt mir Antrieb. Ich möchte dieses Experiment fortführen, vielleicht nicht mit der Strenge, die ich mir für den Juni auferlegt hatte, aber doch regelmäßig. Es gab im April bereits eine Möglichkeit im Rahmen des NaPoWriMo für mich, jeden Tag zu schreiben, doch ich schaffte es nicht einmal, es macht mich daher umso glücklicher, dass es diesen Monat gelang.

Als gestern mein Projekt endete. Jährte sich zum ersten Mal auch meine Vorstandmitgliedschaft im Verein „Literally Peace“. Ich habe dort ebenfalls einen Antrieb für mein literarisches Schaffen gefunden und ich lade euch herzlich ein, uns auf Instagram oder auf Facebook am 3.7. um 20:00 Uhr bei einer Onlinelesung zu besuchen. Ich nehme selbst Teil an jener Lesung.

Dieser Blog besteht seit 2014 und in den ersten beiden Jahren war ich sehr ambitioniert. Ich verlor aus persönlichen Gründen die Lust am Schreiben und versteckte mich. Es ist ein schönes Gefühl wieder am Leben zu sein. Die aktuellen Zeiten sind für viele Menschen nicht leicht: Isolation, Depression, Zukunftsängste…es ist Sommer und der hilft vermutlich, denn das heitert das Gemüt auf. Dennoch merke ich gerade jetzt, wie wichtig es ist, dass wir aufeinander aufpassen. Jeder sollte für sich überlegen, was das Leben lebenswert macht. Für mich ist es die Menschlichkeit und das Miteinander. Ich brauche keine materiellen Güter oder ein übervolles Konto (auch wenn das hin und wieder helfen würde, aber ihr wisst ja: Manche Menschen sind so arm, die haben nur ihr Geld). Was mich morgens aufstehen lässt, sind die lieben Menschen um mich herum. Sich gegenseitig zu helfen, zu unterstützen und ein offenes Ohr und Herz zu haben, danach strebe ich.

Ich hoffe, dass ich mit meinen Worten hier hin und wieder anrege. In jeglicher Form. Ich freue mich zumindest über das bisherige Feedback, da gab es Zu- und Widerspruch. Beides half mir zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Solange wir miteinander reden, können wir weiterhin eine schöne Welt schaffen.

Eine kleine Reise

Es ist nur eine kleine Reise in die Heimat. Der Besuch des Vaters und doch merke ich die Anspannung, und die Gedanken kreisen um den Grund meiner Heimreise. Wir verabschieden uns von meinem Opa. Wir haben nie wirklich eine Verbindung gehabt und ich wollte darüber auch nicht schreiben, denn ich möchte keine wohlwollende Reaktion erzeugen. Ich weiß, dass ihr Leser:innen mir wohlgesonnen seid und mir euer Beileid aussprechen mögt, dies dürft ihr gern machen, aber das ist nicht der Grund für diesen Eintrag.

Es ist merkwürdig, dass ich nicht greifen kann, was mich nicht loslässt. Etwas arbeitet in mir und ich schaffe es heute nicht, einen Text aus dem Nichts zu erschaffen. Heute blockiert mein Kopf und so schreibe ich ganz ehrlich und persönlich und ohne jede Poetik.

Ich fühle mich unwohl. Ein Leben endete und das ist in Ordnung. Es kam nicht überraschend und ich bin mir sicher, dass diese Ruhe gut ist. Was könnte ich von ihm erzählen? Nichts. Womöglich ist es das. Womöglich erschreckt mich, dass ein mir so nahes Familienmitglied mir so fern sein konnte.

Dafür werden wir zusammenkommen. Die Familie meines Vaters wird sich treffen. Wir werden gemeinsam trauern und vermutlich am Abend ein klein wenig feiern. Das wäre zumindest ganz im Sinne meines Opas. Vielleicht wird es auch ein ruhiger Abend werden. Vielleicht werde ich diese Tage brauchen, um zu erkennen, was mich umtreibt.

Wegradiert

Es waren nur wenige Worte, doch sie trafen nicht den Kern der Gedanken. Einige Male hatte ich den weißen Radiergummi über das Blatt gerubbelt und das Grafit löste sich. Dennoch waren die tiefen Spuren zu erkennen. Es fehlte ihnen nur an Farbe. Sie waren tief ins Blatt gefurcht, wie ein Tal in ein Gebirge. Selbst auf den folgenden vier Blättern ließ sich erkennen, was ich geschrieben hatte, doch es war nicht richtig, ich wollte nicht, dass es irgendwer einmal lesen könnte. Die Worte stimmten so nicht, sie verfälschten den Ur-Gedanken. Wie kann es sein, dass ich etwas denken kann, dieses aber nur unzureichend formuliere? Es müsste sich doch alles genauso schreiben lassen, wie ich es denke. Oder zeichnen, warum kann ich den Gedanken nicht zeichnen? Ich begann das Papier zu zerknüllen. Jede der fünf Seiten und ich ließ mir Zeit dabei. Immer wieder knetete ich sie neu durch und das Papier wurde weich. Es war, als würde ich ein dünnes Trockentuch in den Händen halten. Die tiefen Spuren waren nicht mehr auszumachen. Alles war nun wild durchfurcht und gleichzeitig weich. Ein Urzustand, so schien es mir. Ein Zustand ohne gebügelte Ordnung und ohne Strich und Punkt. Das waren meine vier Meisterstücke, die ich mir an die Wand hing, denn sie enthielten meine Gedanken. Weiß auf weiß.

Die Schnittmenge

Ein Bündel Haare hatte sie zusammengekehrt. Ich fragte mich, wie viele Müllsäcke voller Haare so ein Friseur in der Woche zusammenbekommt und ob man sich in die Haare legen könnte. Ja, sie sind pieksig, aber dennoch auch flauschig. Ich würde mich gern einmal hineinlegen und die Gedanken hören aus den Köpfen, die sie vor Kurzem noch bewohnten. Die Sorgen der alten Frau und das frohe Gemüt des kleinen Mädchens. Das liebende Paar, welches einen Termin für beide vereinbart hatte. Der alte Griesgram, der ja doch eine ganz weiche Seele besaß und all die anderen Menschen mit ihren Sorgen- und Lachfalten.  Wenn man seinen Kopf in eine Mülltüte voller Haare steckt, dann hört man diese Gedanken, dazu bedarf es nur der Ruhe. Die Haare sind wild durcheinandergemischt. Hier gibt es kein besser und kein schlechter, nur ein riesiges Knäuel.

Das schwarze Loch

Es war ein schwarzes Loch und es war dabei mich einzusaugen. Unaufhaltsam und mit einer Kraft, der ich nicht mehr entkommen konnte. Anfangs hatte ich noch gekämpft und mich gewehrt, doch irgendwann gab ich einfach auf, es war sinnlos. Alles war sinnlos. Es beginnt, dann passiert etwas und es passiert nichts. Und dann endet es. Warum einen Sinn für einen in sich abgeschlossenen Prozess suchen – er ist einfach da, das ist alles. Man kann lachen oder weinen, lieben oder ficken, leben oder sterben. Am Ende verschluckt dich das schwarze Loch und es ist gut so. Es bleibt nichts übrig und all die alltäglichen quälenden Gedanken versiegen.

Hier geht es zum zweiten Teil „Das andere Ende“

Das gute Gefühl

Es war ein erleichterndes Gefühl, für niemanden wichtig zu sein. Ich stellte das Telefon ab und ließ mich auf meine Couch sinken. Es war einer der wenigen Momente, in denen ich ganz bei mir sein konnte und für niemanden ein offenes Ohr haben musste oder irgendjemandem etwas schuldig war. Es war mein gottgegebenes Recht, allein zu sein. Was sollte das jetzt eigentlich mit Gott, an den glaubte ich nicht, zumindest nicht in der Form, wie er präsentiert wird. Irgendwas mochte es schon geben, aber dieses Es brauchte nicht meine Frömmigkeit oder mein Bekenntnis, um zu existieren. Ich brauchte diese Dinge ja auch nicht. Niemand betete mich an und niemand huldigte mir und das war das Schöne am Leben, dass ich einfach nur ich selbst sein durfte. Warum fiel den Menschen allein nur die Decke auf den Kopf, warum konnten sie nicht einfach die Decke anstarren und aufgrund der anhaltenden Ruhe glücklich sein? Warum mussten sie sich ständig produzieren und reproduzieren. Ständiger Verzehr und niemals wurde jemand satt. Die Menschen waren anstrengend, wenn man sie den ganzen Tag ertragen musste und so war es für mich nur selbstverständlich, dass man eine Auszeit von ihnen brauchte. Ich zumindest brauchte sie und ich nahm sie mir. Und es war ein gutes Gefühl.

Ein Katzensprung

Es war wieder einer von diesen Tagen, die sich schier endlos in die Länge zogen. Mir war die Lust vergangen. Irgendwas arbeitete in mir und ich wollte mich nicht damit auseinandersetzen. Ich wollte mein Leben genießen, ich wollte meine Freiheit genießen. Stattdessen fühlte ich mich verletzt, es kam mir vor, als hätte man mich weggestoßen. Freundschaften zerbrechen manchmal. Ich beschloss, ein wenig zu spazieren. Das Auf und Ab meiner Füße würde mir wieder Halt geben. Die Sonne knallte mir auf den Körper und ich kämpfte nicht dagegen an. Ich nahm die Schwere auf und setzte einen Schritt vor den anderen. Immer weiter. Es gab kein Ziel, höchstens ein Inneres. So lief ich eine kleine Ewigkeit und kam wieder bei mir an. Nichts hatte sich in mir getan. Bevor ich die Haustür erreichte, kreuzte eine kleine Katze meinen Weg. Ich begab mich in die Hocke und sie sprang mir auf den Schoß. Als Katze ist das einfacher, dachte ich mir. Niemand misstraut dir, man akzeptiert und liebt dich einfach für das, was du bist. Merkwürdig, dass wir Menschen uns immer mit Regeln aufladen, die uns einschränken und betrüben. Ich kraulte das süße Wesen und irgendwann sprang sie von mir herunter und zog weiter. Ich mochte sie und es war schön, ihre Freiheit bewundern zu dürfen.

Regelwerk

Ben stand vor der Mauer und betrachtete sie. Seine gedachte Abkürzung durch den Friedhof sollte durch das alte Gemäuer zu einer Verlängerung werden. Er fragte sich: Warum bauen wir Mauern um einen Friedhof? Warum halten wir uns überhaupt an diese Mauern, hätten wir früher so etwas nicht einfach erklommen wären weitergelaufen, also mit Früher meine ich die Zeit bevor man Mauern baute. Die Zeit, in der man einfach durch die Natur schritt und einen Baum hochkletterte, sprang und lief und nicht im Bürostuhl Haltungsschäden bekam.

Ben blieb stehen. Er war sich unsicher, ob er gegen das Gesetz verstoßen sollte oder den Umweg gehen würde. Es war nicht richtig und ein Friedhof ist doch was Heiliges. Das geht einfach nicht. Oder doch? War diese Mauer und das Nicht-Erklimmen nicht vollkommen willkürlich? Was soll es denn. Er setzte den Schuh auf den gewundenen Absatz und konnte dadurch mit den Händen die obere Plattform der Mauer greifen. Mit viel Schwung kam er nach oben und setzte sich, um den neuen Blickpunkt wahrzunehmen. Er sah einen Typen im grünen Blaumann, der in seine Richtung kam. „Das geht nicht“, schrie dieser. „Doch, das geht“, rief Ben fröhlich lächelnd zurück und sprang zur anderen Seite herunter. Das Gefluche des Gärtners ließ er hinter sich und ging weiter Richtung Stadt.

An der nächsten Ampel holte ihn sein Gedanke wieder ein: Warum halten wir an einer Ampel an? Warum befolgen wir diese Regeln einfach? Er blickte nach links und nach rechts und es kam kein Auto. Er wollte losgehen und bemerkte die kleine Person neben sich. Da stand ein kleiner Junge mit seiner Mutter und die warteten ganz brav. Sollte Ben sich in die Erziehung des Jungen einmischen? Wäre er mitverantwortlich, wenn der kleine Kerl bei roter Ampel auf die Straße ging und von einem Auto erfasst würde. Ben beschloss die Ampel zu beachten und ärgerte sich dennoch über diese in die Luft geschriebenen Gesetze, die wir einatmen und denen wir uns unterwerfen. Von wegen Freiheit.

Es machte ihm zu schaffen und irgendwie schien die Freude verloren gegangen zu sein und die Welt mit ihren Regeln hängte sich schwer an seine Schultern und zog diese gen Boden. Er kickte einen Stein am Boden von sich weg und traf damit einen Mülleimer. Er war drauf und dran auch gegen diesen zu treten, bis er bemerkte, wie prall gefüllt jener war. Er blickte sich um und sah keinen weiteren Müll, nur diesen perfekt platzierten. Noch so eine Regel. Und plötzlich lachte er los. Na die waren gar nicht so schlecht, wenn sie dazu führten, dass der blöde Müll nicht überall rumliegt und ihm seinen schönen Weg zerstört. So ist das wohl mit diesen Regeln. Über eine Mauer wollte er aber dennoch gern mal wieder klettern oder eine rote Ampel hinter sich lassen.

Wahnsinn

„Die Leute sind wahnsinnig geworden und sie benennen diesen Zustand >normal<“, meinte Bastian. Und ich nickte ihm zu und er ergänzte: „Also zum Beispiel fahren die jeden Tag den gleichen Weg zur Arbeit und es kommt ihnen nicht merkwürdig vor.“ „Ja, daran kann ich auch nichts wahnsinniges finden“, erklärte ich mich in dem Wissen, dass ich selbst jeden Tag zur Arbeit fuhr. „Warum fährst du nicht mal einen anderen Weg oder du fährst einfach weiter. Glaube mir, das wirst du merkwürdig finden.

Ich fand die Idee nicht merkwürdig und ich beschloss es einfach mal zu machen, damit ich Bastian sagen konnte, dass es nicht stimmen würde. Wie so oft vergaß ich schon am nächsten Morgen mein Vorhaben und einige Wochen fuhr ich jeden Tag denselben Weg auf die Arbeit.

Eines Morgens aber war ich früher wach geworden. Es war so ein Morgen mit goldenem Sonnenschein und als ich auf der Straße unterwegs war, merkte ich, dass ich eine Stunde zu früh dran war. Und ich erinnerte mich, dass ich mal anders fahren wollte, doch ich war schon auf der üblichen Route. Ich könnte ja einfach an der Arbeit vorbeifahren. Einfach nur so. Ich hielt wie üblich beim Bäcker und stieg wieder ins Auto. Ich fuhr zur Arbeit und sagte mir, dass ich die Ruhe allein im Büro und die Effizienz, die diese Ruhe mit sich bringt, nutzen müsste. Bastian hatte Recht, ich war wahnsinnig geworden und ich wurde mir dessen langsam bewusst.

Goldene Zeiten

Der Bus stank nach Urin und es war schon eine ganz besonders durchdringende Note. Dabei hatte mich mein Unterbewusstsein noch am Einsteigen hindern wollen, als ich schier endlose Sekunden mit dem Entwerter kämpfte. Die haben so einen Rahmen aus Metall eingebaut, damit man entweder direkt am Entwerter und dem Fahrer vorbeiläuft oder daneben sofort im Fahrgastbereich landet. Ich entschied mich beim Einsteigen für den Weg zu den Sitzen und somit weit entfernt vom Entwerter. Dann aber versuchte ich den labbrigen Fahrschein halb über dieses Metallgestell hinüber zu entwerten und schaffte es. Ganz ehrlich, draußen hatte es Minusgrade und eine dünne Eisschicht auf dem Asphalt ließ mich nur mit Mühe zur Haltestelle kommen, es war sicher hier im Bus.

Und dann kam diese Wolke aus purem Urin, die jeden von uns umgab. Einen von euch armen Kämpfern hat es erwischt, dachte ich mir. Einer von euch sitzt jetzt auf einem Polster, das nass ist. Irgendwer vor euch hatte zu viel intus oder hatte seine Blase nicht unter Kontrolle, aber jetzt war diese Person gegangen und eine arme Kreatur saß auf dieser Hinterlassenschaft, die jeder hier allsekündlich einatmete.

Vielleicht hatte es einen von den Typen auf dem Vierer erwischt, aber die lachten nur. Die hatten ihren Arbeitstag hinter sich gelassen und ihnen war die Lust am Leben nicht vergangen. Der Rest im Bus schien die letzten Stunden gekämpft zu haben und schaute leer aus dem Bus. Manche lenkten sich mit Musik aus Plastikkopfhörern ab, andere spielten auf den grellleuchtenden Displays ihrer Mobiltelefone. Der eine Typ dort hinten auf der letzten Bank saß beklemmt an seinem Platz und hatte den Kopf gesenkt. Volltreffer, der Typ hat den nassen Sitz erwischt. Wobei die Wolke sich auf die Busmitte konzentrierte, absolut unmöglich, dass es von dort hinten kommen könnte. Aber irgendwas trug der mit sich herum.

So ist es eben in dem Bus, der die Leute nach Hause bringt, die sich jeden Tag abmühen. Und ich? Ich überlegte mir, dass ich einen Tag freinehmen müsste, um tagsüber die anderen Gestalten beobachten zu können, die sich fahren ließen. Wie sehen jene aus, die keine acht Stunden hinter einem Computerbildschirm, einer Kasse oder einem Konferenztisch sitzen? Fahren tagsüber überhaupt Leute mit den Bussen oder fahren da auch keine Busse, weil sie eh keiner nutzt? Nein, das kann nicht sein, die Leute rennen tagsüber durch die Geschäfte und zum Friseur und zu Gott weiß wem. Ich weiß das, weil ich mir mal einen Tag freigenommen hatte, um in die Stadt zu gehen und ich hatte mich noch gefragt, wo all die Leute herkommen und ob die nie zur Arbeit gehen müssten. Nun denn, ich beglückwünsche sie und hoffe, dass sie nicht nur deswegen in der Stadt sind, um die Zeit totzuschlagen. Das wäre so verdammt traurig, wenn die Menschen statt das freie Leben zu genießen, nur hoffen, dass der Tag rumgeht. Aber vielleicht ist es auch nur wie hier im Bus: Man sitzt eine Weile im Gestank und erträgt es und dann irgendwann öffnet sich die Tür und man atmet draußen wieder frische Luft ein und spürt, dass die Welt doch ganz in Ordnung ist.