Verbrannt

Es war schön am Feuer. Die warmen Sommernächte lagen bereits hinter uns, doch die Flammen sollten uns vorgaukeln, dass es noch ein paar Tage mehr Sommer gab. Neben mir saß eine blonde Frau. Ich hatte ihre linke Hand wahrgenommen, während sie verträumt ins Feuer blickte. Es war ein Rätsel, denn ihrem Gesicht nach war sie höchstens Anfang 30, doch ihre Hand sah viel älter aus. Plötzlich zog sie sie weg, ich erschrak und blickte in ihr Gesicht, und sie in meins. Ich ärgerte mich, dass ich so auf ihre Hand gestarrt hatte, also versuchte ich die Situation zu retten: „Entschuldigung, ich wollte da gar nicht so hinstarren.“ Warum genau ich diese Worte so gewählt hatte, wusste ich nicht. Es ärgerte mich und ich wünschte mir, einfach geschwiegen zu haben, denn sie reagierte nicht, sondern senkte nur ihren Blick. Mir sank der Kopf ebenfalls und ich schaute in die Flammen. Dann plötzlich spürte ich ihre Nähe und sie flüsterte mir ins Ohr: „Das ist eine Erinnerung aus längst vergangenen Tagen.“ Ich sah ihr in die Augen, die feucht glänzten. „Was ist dir passiert?“, fragte ich, ohne zu überlegen, ob diese Frage angebracht war. Sie senkte wieder den Blick. Ich sah noch einen Moment zu ihr rüber und widmete mich wieder dem Feuertanz vor mir. Abermals überraschte sie mich, als sie mir näherkam und erklärte: „Ich habe als Kind unser Haus angezündet.“ „Wie alt warst du damals?“, fragte ich. Sie erklärte wortkarg: „Acht und elf Jahre.“ „Zweimal“, schoss es mir durch den Kopf. Wie früh kann man sich Schuld aufladen, um damit durchs Leben gehen zu müssen. Ich blickte zu ihr herüber, sie sah wieder ins Feuer, doch eine Träne lief ihr über die Wange. Ich war über mich selbst erstaunt, als ich meine Hand auf die ihrige legte, die sie unter einem Ärmel verborgen hatte. Es schien, dass mein Gehirn immer einen Moment später erst mitbekam, was ich eigentlich tat. Für einen Moment fühlte ich mich verloren, bis ich zu ihr sagte: „Hallo, ich bin Ben.“ Sie blickte mich an und erwiderte: „Hallo, ich heiße Rahel.“ Ganz leicht nickten wir einander zu, dann schauten wir wieder ins Feuer. Sie ließ meine Hand auf der ihren liegen.

Ein kleines Heiligtum

Es gibt einen Automatismus, der mich leiser werden lässt, wenn ich ein Baby sehe und dabei ein Gespräch führe. Es ist, als hätte mich jemand in eine ganz eigene Welt geführt, welche enorm fragil ist, so dass ich alles daransetze, nicht jenes Wesen zu sein, welches die beschützende Blase zum Platzen bringt. Ich kenne das auch beim Aufeinandertreffen mit scheuen Hunden. Kniend und gen Boden blickend sitze ich da und lasse die nasse Schnauze erkunden, wer ich bin. Es gibt solche besonders eigenen Welten immer wieder und manchmal fürchte ich mich davor, in sie einzudringen.

An einem verregneten Tag landete ich auf dem grünen Platz am Fluss. Der Boden war matschig. Ich schloss das rostige Fahrrad ab und ging auf den Kreis aus Bauwagen und Wohnmobilen zu. Meine Eltern würden die Mobile wohl als heruntergekommen bezeichnen oder zumindest als rustikal. Ich fand sie charmant. Doch ich war hier ein Fremder und hatte das Gefühl, als würde ich unerlaubt Privatbesitz betreten. Das stimmte in doppelter Hinsicht nicht, da mein Kommen vereinbart war, denn ich wollte mir einen alten Campingbus anschauen und zum anderen war es öffentliches Gelände. Ich stapfte durch den Matsch und hoffte als erstes auf Nomi zu treffen, so hieß die Besitzerin des Busses. Stattdessen kam mir ein junger Mann entgegen, grüßte mich und ging an mir vorbei, als wäre ich ein streunender Hund, den man vorbeiziehen lässt.

Ich ging ein wenig den Kreis entlang. Innerlich erleichtert fand ich den Bus und klopfte an der Außenwand. Der Bus war angenehm klein und hatte trotz seiner simplen Form eine putzige Persönlichkeit. Ich erhielt keine Antwort auf mein Klopfen, ja nicht einmal eine Bewegung des Autos gab es. Ich traute mich nicht, nochmal zu klopfen und in mir schrie eine Stimme, dass ich einfach wieder gehen sollte. Es war die Angst, dass man mich als Fremden enttarnen könnte. Ich wollte nicht als Fremder betitelt und angesehen werden und so ging ich Richtung Fahrrad, als plötzlich eine junge Frau aus einem anderen Wohnmobil kam und mich ansah. „Hallo, suchst du jemanden?“ Vor lauter Aufregung war mir der Name entfallen: „Ähm ja, ich… Ich…. Ähm, der Wagen hier“, ich zeigte auf den Bus und fuhr fort: „weißt du wo…“ mir kam es vor, als würde ich das Sprechen gerade erst gelernt haben oder das Denken. Doch die Frau verstand mich und nickte. „Einen Augenblick, ich weiß schon wo sie ist.“ Sie schlüpfte in Gummistiefel, um die ich sie beneidete und führte mich zu einem orangenen Bauwagen, an dessen Tür sie klopfte.

Ein Mann öffnete oder ein Junge oder irgendwas dazwischen. Sie sprach mit ihm, er sah mich misstrauisch an, drehte sich um und sagte etwas in den Wagen hinein. Nur einen kurzen Augenblick später blickten mich zwei dunkelbraune Augen hinter einigen Dreadlocks aus dem Wagen heraus neugierig an: „Ich komme sofort.“ Ich war erleichtert und blickte an mir herab. So langsam spürte ich die klamme Kälte in meinen Klamotten. Meine Schuhe waren überall mit Matsch bedeckt, aber immerhin stand niemand im Kreis um mich herum und lachte mich aus, weil ich der Fremde war.

Es dauerte dann doch gut drei Minuten, bis Nomi vor mir stand und mich zu dem Bus führte. Ich sah ihn mir an und er war wunderbar hergerichtet. Der Boden war mit Holz ausgelegt und ein gusseiserner Ofen würde für Wärme sorgen. Aber ich war viel zu knapp bei Kasse und es hätte noch mehr Geld gebraucht, bis das Ding wieder fahren würde. Ich redete nicht lang um den heißen Brei rum und erklärte Nomi, dass ich den Bus nicht kaufen würde. Sie nickte nur und fragte mich, ob ich noch kurz mit in den Bauwagen mitkommen wollte, vielleicht auf einen Kaffee. Ich meinte, dass ich keinen trinke, aber ein Tee zum Aufwärmen wäre fantastisch.

Sie sprach ein paar Worte mit dem misstrauisch blickenden Mannjungen und er ließ uns allein. Sie erklärte mir, dass es eigentlich sein Bauwagen sei, aber sie wohnen gemeinsam darin. Sie hätte mich mitgenommen, weil ich ihr während der Besichtigung erzählt hatte, dass ich leidenschaftlich gern schreibe. Mich verblüffte ihre Direktheit, die nicht rabiat, sondern enorm zart daherkam. Sie schwieg und blickte mich lang an, bevor sie gestand, dass sie mich wunderschön fand. Was für eine Ehrlichkeit, ging es mir durch den Kopf. Ihr Freund wäre allerdings eifersüchtig und würde seine Probleme mit der Offenheit ihrer Beziehung haben. Mir pochte das Herz, weil ich nicht wusste, ob das eine Art Flirt war oder ob ihr Freund mir beim Verlassen womöglich auflauern würde. Was war das für eine merkwürdige Situation. Sie fragte, womit ich mein Geld verdienen würde und ich stammelte vor mich hin. Es war mir unangenehm, denn ich wollte nicht zugeben, dass ich durch Kleidung und Schuhe ans erotische Gewerbe verkaufte, sowas kommt nie gut an, das wusste ich, doch sie beruhigte mich und zeigte auf eine Plastiktüte von Beate Uhse. Sie erklärte mir, dass sie gerade eine Ausbildung zur Sexualbegleitung mache und ob ich wisse, was das sei. „Nein, nicht wirklich“, gab ich zu und überlegte, ob das so eine Art Sozialarbeiter für Prostituierte sei. „Es geht darum, dass Menschen mit Behinderungen auch sexuelles Verlangen haben“, erklärte sie und in dem Moment verstand ich. Doch es entstanden weitere Fragen, die ich nicht aussprechen musste, denn Nomi schien meine Fragen bereits erraten zu haben: „Da geht es gar nicht um den sexuellen Akt an sich, sondern meist um das Verstehen des eigenen Körpers oder die Beziehung und Berührung von zwei Menschen.“ Das leuchtete mir sofort ein. Sie erzählte von den Tabus und den Problemen der Verständigung. Wir saßen zwei Stunden dort und irgendwann schwiegen wir. Es war so viel erzählt worden, dass die Worte ausgegangen waren. Nomi blickte mir tief in die Augen und mein Herz pochte nicht mehr wild, ganz im Gegenteil. Ich war entspannt und ruhig und wünschte mir den Kuss herbei, der in der Luft lag.

Wir hatten unsere ganz eigene Blase geschaffen, die niemand zu stören wagte. Diese Blasen haben etwas heiliges und das sage ich, obwohl ich weder an Gott glaube noch religiös bin. Aber ich glaube dennoch daran, dass es da etwas gibt und man kann es spüren. Man spürt es bei dem kleinen Kind und man spürt es in solch einem Refugium. Es gibt da etwas, dass man nicht messen und bestimmen kann. Ein kleines Heiligtum.

Lust und Frust

Ich konnte ihr keine Antwort auf ihre Frage geben, warum mich die Liebe einer Person nicht glücklich macht. In meinem Kopf lief durchaus eine Erklärung ab. Eine Erklärung, die zeigen würde, weshalb ich mich oftmals elendig fühle und mich für einen schlechten Menschen halte. Eine Erklärung, die ich ihr nicht geben kann, weil ich zu schwach dafür bin, die Wahrheit auszusprechen. Es ist merkwürdig, weil es mir mal sehr leicht fiel und es einen Bruch gab, der es mir so unendlich schwer erscheinen lässt. Ich kann den Bruch selbst nicht genau benennen. Da gibt es aber mehr als genug Material, welches jeder halbwegs gute Psychologe als möglichen Anfang identifizieren würde. Ich war mir dessen auch ohne das Studium im Klaren und hielt mich eh für so besonders, dass ich keine Hilfe bräuchte. Jedem anderen Menschen sei sie gegönnt, aber ich habe doch Stift und Papier um mich zu therapieren, nur warum schreibe ich dann nicht wie ein Wilder, genügend Schreibstoff gäbe es ja?

Neulich Abend waren die Gedanken so vollkommen klar. So klar wie in jedem Rausch, nur war ich an jenem Abend so fertig, dass es nicht mehr dazu langte, die Worte zu fassen und aufzuschreiben. Die Frage darf gestellt werden, ob es des Alkohols bedarf, damit ich offen und frei schreibe und rede. Aber eine Frage ist auch nur eine Aussage. Zumindest diese letzte Frage ist es. Es gibt mittlerweile so einige Texte, die in den Nächten entstanden, in denen ich vom Feiern wieder heimkam und womöglich sollten sie nochmal auf Sinn und Rechtschreibung überprüft werden, aber gute Ansätze sind dabei, weil sie ehrlich sind.

Zurück zur Frage, warum mir die Liebe nicht genügt und warum ich ihr aus dem Weg gehe. Dafür brauche ich heute keinen Alkohol. Die Antwort dafür ist ziemlich einfach. Es ist ein Komplex, der über die letzten Jahre immer größer geworden ist. Ein Konglomerat aus zerbrochenen Träumen von Liebe, der Kontaktabbruch zur Familie und Pornografie. Sex ist zum Abbau von Frust geworden und nicht der Ausdruck von Lust. Es hielt mich ruhig und entspannt. Aber dieser Preis ist mir zu hoch. In letzter Zeit bin ich unruhiger und gestresster geworden. Vermutlich ein Zeichen des Entzugs. Dann wäre es kein schlechtes Zeichen und dennoch keines das mich zufrieden macht, denn ich möchte nicht gestresst und leicht reizbar sein. Ich möchte entspannt durchs Leben gehen und über mich selbst lachen können. Der Weg ist noch lang.

Warum eigentlich?

Warum eigentlich darf man sich nicht beschissen fühlen? Die Frage muss man erst einmal sacken lassen und darüber nachdenken. Überlegt mal, wie schnell ihr damit aneckt, wenn ich euch einfach vom Leben oder von was auch immer gefickt fühlt und das der Außenwelt zeigt, indem ihr euch zurückzieht und nicht jedem Menschen einen schönen Tag wünscht. Da wird man komisch angeschaut und soll sich erklären oder noch besser, mal wieder lächeln, weil dann… ja dann geht es einem ja wieder besser.
Warum wohl antworte ich schon automatisiert auf die Frage wie es mir geht? Weil die Leute nichts anderes hören wollen, nur warum fragen sie dann? Ich fühle mich gerade nicht sonderlich gut, sonst würde ich solch einen Eintrag kaum schreiben. Ich brauche nicht darüber zu reden, warum das so ist und bin stattdessen ganz glücklich, dass zumindest mein Kollege, mit dem ich mir das Büro teile, mich einfach machen lässt und mir keinen dummen Kommentar an die Backe drückt. Er weiß, dass ich mich nicht optimal fühle und er weiß auch, dass er daran nicht schuld ist und es somit auch nicht wirklich ändern kann, besonders nicht mit irgendwelchen Plattitüden.
Ich empfinde so eine Fick-dich-Welt-Phase legitim und auch sinnvoll, weil es eben nur eine Phase ist und sie, wenn sie ausgelebt werden darf, auch irgendwann vorbei ist. Ich bin dafür, dass man auch mal eine beschissene Laune haben darf, solange man damit Leute nicht absichtlich verletzt oder anderen Menschen vor den Kopf stößt. Niemand verlangt von mir eine Träne im Gesicht zu sehen, also warum dann ein Lachen?

Mal wieder einen Trend verpasst…

Eigentlich wollte ich nichts zu den 15.000 Leuten schreiben, die sich in Dresden gefunden haben und sich für was besseres halten. Ich kenne meine Leser und halte sie für aufgeklärt genug, dass ich ihnen unterstelle meine Sichtweise zu teilen. Aber irgendwie ist mir jetzt doch danach.

Kommen wir zu dem Trend, nämlich der Islamisierung. Diesen Trend muss ich nämlich total verpasst haben. Ich suche in unserer weltoffenen Stadt nach Anzeichen von Islamisierung und finde allein eine Amerikanisierung, die vollkommen akzeptiert und toleriert wird. Nun denn, es mag der Preis der Freiheit sein. Ich suchte weiter und dann fand ich sie doch noch. Mir halfen andere Blogger, aber zuerst natürlich zum eigenen Geschichtswissen:

Wir Kinder Roms mussten mit arabischen Zahlen auskommen und die verfluchte Null hinnehmen. Wo war nur damals im Mittelalter die gute Pegida, die uns davor beschützt hätte? Wir hatten stattdessen wenige Schriftgelehrte und wenn ein armer Bauer mal einen Zettel mit diesen merkwürdigen Schriftzeichen fand, dann gab es für ihn bessere Nutzungsmöglichkeiten für das gute Papyrus, als das Wissen der Antike aufzubewahren. Leider kamen arabische Gelehrte über Spanien zu uns nach Europa und gaben uns einen großen Teil dessen zurück, worauf wir uns heute berufen, wenn wir von einer europäischen Geschichte sprechen. Hätte man uns nicht davor schützen können? Gäbe es dann eigentlich „patriotische Europäer“? Vielleicht haben die Leute aber auch Angst vor den ganzen Dönerläden. Die einzigen Orte, wo man des Nachts noch schnell ein Bier kaufen kann. Ach ne, das tun die ja ganz sicher nicht, weil die ja keinen Alkohol erlauben…oh wie, die tun das doch??? Nunja, aber gegen diese von vielen Ernährungswissenschaftlern einzig gesunde Fastfoodart sollte man sich auch stellen. Wir haben doch unseren ureuropäischen BigMac aus der Plastiktüte. Was bedeutet eigentlich Islamisierung, etwa dass wir hier eine neue Staatsreligion einführen? Sehe ich nicht. Etwa, dass wir von unseren christlichen Werten abrücken? Das darf jeder für sich tun und bei allem Respekt: Wo sind die christlichen Werte denn hin, wenn man Menschen, die in unser Land kommen, zeigt, dass sie nicht willkommen sind. Bat Jesus nicht darum auch die andere Wange hinzuhalten? Ich wurde nicht einmal auf die eine geschlagen und bin dennoch bereit, meine zweite hinzuhalten. So wie es wahrhaft große Menschen taten. Man mag mich Gutmensch nennen oder es Kuschelkurs schimpfen, das stört mich nicht im geringsten. Lieber Kuschel- als Konfrontationskurs. Außer gegenüber Intoleranz und die sehe ich momentan nur aus einem Lager und halte es mit Sir Karl Popper:

Im Namen der Toleranz sollten wir… das Recht beanspruchen, die Intoleranz nicht zu tolerieren.

Der Grund, warum mich das so aufregt ist das Verständnis eines Thomas de Maizière. Ich sehe keinen Demonstranten, der wirklich Ängste zum Ausdruck bringt. Also wirklich ernsthafte Ängste. Ich habe nur eine einzige Frage an die Demonstrierenden: Was genau glaubt ihr, ist Islamisierung und wo genau findet diese statt? Ich sehe es nicht. Ich erinnere mich nur daran, dass es vor nicht einmal hundert Jahren schon Akademiker und Leute aus der Mittelschicht gab, die sich in einer Masse fanden und für eine Partei und ein System waren, das viel eher zum Untergang des Abendlandes beigetragen hat, als es irgendeine Religion könnte. Ich habe für die damalige Bewegung kein Verständnis und ich habe es für die aktuelle erst recht nicht. Vielleicht sollten wir demnächst eine gelbe Sichel an alle Muslime in Deutschland ausgeben, die sie sich an die Jacke stecken…ich habe für mich vor ein paar Jahren bemerkt, dass ich zwei Arabern gegenüber meine an dem Tag vollkommen positive und offene Einstellung gegenüber verändert habe. Wo kam diese abweisende Haltung eigentlich her und wie soll sich hier jemand wohl fühlen und integrieren, wenn man sich vor ihm verschließt? Seither achte ich sehr genau darauf, wann mir welche Vorurteile begegnen und ich stelle mich ihnen entgegen, denn ich möchte niemals wieder einer Person unfreundlich begegnen, nur weil sie ein besonderes Aussehen hat oder einer speziellen Religion angehört. Ich will kein Nazi sein.