Die Nacht der Arbeit im Bett

Nachdem ich heute Mittag noch im Bett lag und meinen Eintrag zum Tag der Arbeit verfasste, kommt nun ein zweiter Eintrag hinzu, weil ich nicht verstehe, was gerade so passiert.

Ich habe gerade Bilder von Polizisten in Paris gesehen, die mit Molotowcocktails angegriffen wurden. Sie schützten die Demonstration, die sich gegen LePen richtete. Ich weiß, dass es Polizisten gibt, die mit Gewalt gegen Demonstranten vorgehen, aber für solche Aktionen gibt es keine Rechtfertigungen. Ich möchte keine Tabus aufstellen und würde mich selbst im politischen Spektrum eher links einordnen, nur fehlt mir hierfür jedes Verständnis. Vielleicht kann es mir jemand erklären, aber ich will es gar nicht wissen. Wirklich nicht. Ich bin sauer, weil hier das Leben von Menschen dermaßen missachtet und leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird, die allein deswegen da sind, um Menschen einer Demonstration zu schützen.

Selbst wenn es irgendeinen Grund für solch ein krankes Verhalten geben könnte, es hilft nicht. Ich muss sogar sagen, dass ich in solchen Momente jene Menschen verstehe, die deswegen rechts wählen, weil man ihnen Schutz und Ordnung verspricht. Und nur mal zum Nachdenken für jene, die mir jetzt mit Polizeigewalt und Systemveränderung kommen möchten: Wer mit einem Brandgeschoss (oder auch einem anderen Gegenstand) einen anderen Menschen angreift, steht auf der gleichen Ebene mit einem Machthaber, der Giftgas abwerfen lässt. Die Dimension ist ohne Frage eine andere, aber das kommt mit der Höhe der Macht. Solche Menschen brauchen wir in dieser Welt nicht mehr, davon gibt es schon viel zu viele.

Ich hasse laute Geräusche

Ich muss erstmal sortieren, was mich genau stört, denn es kann auch leises sein. Ich hasse das Geräusch des Hauses, wenn meine Mitbewohner die Wohnungstür zuschmeißen, es klingt dann immer so, als würde das bisschen Putz, das noch an der Wand hängt, direkt mit dem Zuknallen gen Boden segeln.

Ich hasse auch Disharmonien und stelle für mich fest, dass Kinder sogar angenehmer klingen können, als so manch Erwachsener, der mit ihnen singt. Nun will ich die Menschen nicht von dieser doch sehr schönen Kunst abbringen, denn es braucht Übung, und Kunstfertigkeit entwickelt sich über einen längeren Zeitraum. Aber wie schaffen Musiklehrer das nur jeden Tag? Ihre Ohren sind geschulter und empfindlicher als meine. Bin ich einfach nur zu sensibel?

Ich glaube, ich habe mit manchen Geräuschen in manchen Räumen – also auch Zeiträumen oder Situationen – Probleme. Ich liebe Motorengeräusche und würde dennoch den Proleten der Nacht mit einem Baseballschläger antworten, wenn sie an meinem Fenster vorbeifahren.

Ich mag laute Menschen nicht, vielleicht ist auch das der eigentliche Punkt. Ich verstehe das Schreien nicht, obgleich in normaler Lautstärke gesprochen werden könnte. Ist unsere Welt so laut geworden, dass jeder schreien muss?

Türkei

Momentan vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über die Türkei oder Erdogan berichtet wird. Das Internet trägt seinen Teil bei und so finden sich bei Facebook schnell Kommentare, in denen sich die Leute wieder und wieder auf die Mütze geben möchten. Eine Diskussion mit Fakten, bei denen es wirklich um Erkenntnisse geht, erwartet wohl auch mittlerweile niemand mehr.

Wenn in den letzten Tagen also die Türkei in einem Gespräch auftauchte, dann war es immer im aktuellen, politischen Kontext. Mir schoss heute aber wieder durch den Kopf, was ich für ein Glück in meinem Leben habe, dass meine Mutter mich vor gut 1,5 Jahrzehnten auf eine Reise mitnahm. Ich muss gestehen, dass ich mich nicht daran erinnere, wo genau wir waren. Ganz genau genommen, waren wir auf einem Schiff unterwegs und bewegten uns entlang der Küste. Es war ein eher kleineres Motor- und Segelboot, welches wohl 20 Reisende und 5 bis 10 Seeleute beherbergte.

Ich erinnere mich noch daran, wie ich mir bei fiesem Wellengang die Kirschen aus dem Leib spie, die mir zuvor so köstlich mundeten. Auch erinnere ich mich an so viele gastfreundliche Leute oder den muskulösen Kapitän, der mir wohl bis heute noch als Vorbild dient, wenn es um einen attraktiven Körper geht. Er brachte mir Backgammon bei und auch wenn ich damals noch nicht so ganz verstand, was Erwachsene so machen: Irgendwas lief da auch zwischen meiner Mutter und ihm. Wer kann es ihr verdenken. Aber vielleicht war das auch nur kindlich-jugendliche Einbildung, die bis heute als Erinnerung erhalten blieb.

Ich erinnere mich daran, wie ich mit zwei Mädchen aus Österreich vorn in dem Netz lag, mit dem wir direkt über dem Wasser „schwebten“ und plötzlich ein Tütchen Schnupftabak ins Wasser fiel. Damals dachte ich, dass das irgendwelche illegalen Drogen wären und das Wort „Schnupftabak“ machte es nicht besser.

Ich erinnere mich an ein Land und an seine Leute, welche es alle nur gut mit mir meinten. Die Sterne konnte ich so klar sehen in der Nacht, wie ich es hier in Deutschland niemals konnte.

Ich verstehe, dass die Menschen dieses Land beschützen wollen. Sie sehen die Kriege in den Nachbarländern und sie wissen von den Terroranschlägen. Ich verstehe daher durchaus einen gewissen Personenkult. Gerade wir Deutschen wissen das. Und wir wollen diese Gefahr aufzeigen. Wir wollen klarmachen, dass ein Anschlag von Kurden nicht von ungefähr kommt und wir wollen, dass eine Demokratie nicht in die Knie geht. Eben weil wir wissen, wo es hinführen kann.

Wie führen wir dieses Gespräch? Respektieren wir unsere Mitmenschen, deren Heimat die Türkei ist und versuchen wir sie zu verstehen? Versuchen wir ihnen zu erklären, warum wir dieses Gespräch mit ihnen führen wollen? Können wir ihnen erklären, dass das unserer historische Verantwortung ist, damit sich unser Fehler nicht immer und immer wieder wiederholen wird?

In meiner Erinnerung bleibt ein wunderschönes und friedliches Land mit Menschen, die mich mit einem Lachen begrüßten und sich nicht von mir abgrenzten, sondern auf mich zukamen, ohne mich einnehmen zu wollen. So will auch ich ihnen begegnen.

(K)eine einfache Lösung

Wo fange ich diesen Text nur an? Fange ich ihn bei dem Artikel aus „Der Spiegel Online“ an, welcher behauptet, dass Political Correctness den Aufstieg der AfD befeuerte oder bei Herrn Seehofer, der Frau Merkel die Schuld für ihr Erstarken gibt?

Ich erinnere mich an zahlreiche Posts kurz vor den drei Landtagswahlen im März. Viele meiner Facebook-Freunde wiesen auf die bis dato bekannt gewordenen „Inhalte“ der AfD und bemerkten, dass man solch eine Partei nicht wählen könnte. Viele schrieben auch davon, dass der AfD-Wähler offensichtlich keine Ahnung von diesen Punkten haben könnte, sonst würde er sie nicht wählen. Das mag sogar stimmen, aber wie viele derer, die dies schrieben oder die dem zustimmten, haben das Parteiprogramm der Partei gelesen, die sie selbst wählen? Hinter wie viele Aussagen ihrer gewählten Vertreter können sie sich stellen?

Ist die AfD deswegen für mich wählbar? Nein, ist sie nicht, aber seien wir doch alle mal ganz ehrlich, wir mögen simple und direkte Antworten. Es gibt aber auf jede Frage mehrere Antworten und es gibt für jeden von uns eine eigene Realität, welche eine Antwort als richtig erscheinen lässt, selbst wenn für eine andere Person eine andere Antwort stimmt. Es gibt für multikausale Probleme keine simplen Lösungen, das ist uns allen bewusst, aber unsere Vernunft setzt zu gern aus und ich gebe dafür ein Beispiel: Ich kann eine Person, die sich offen gegen Asylsuchende stellt, ausgrenzen. Ich mache das aus guten Gründen, denn ich werde vermutlich kein Verständnis für ihre Argumente aufbringen können. Somit entstehen aus zwei Menschen, die sich ansonsten mit ihren Ideen befruchten könnten zwei Gegner, die schwer zu einen sind. Ich las erst neulich von einem schönen Gegenbeispiel, bei dem ein ehemaliger NPDler Dank einer Panne die Bekanntschaft mit einem Priester aus Kanada machte, durch den er in Kontakt mit Geflüchteten und mit seiner Frau (aus Uganda) kam (ich finde den Artikel nicht mehr und frage mich, ob der womöglich doch nur erdacht und mittlerweile gelöscht wurde. Wer weiß). Ich erkenne in diesem Ansatz ein höheres Potenzial für die Menschheit und somit auch für mich.

Worauf will ich eigentlich hinaus? Aufs eigene Denken. Der AfD-Wähler (da haben wir natürlich schon das erste Problem: Verallgemeinerung) ist ebenso wenig ein dummer Mensch, wie der Rest der Bevölkerung. Er hinterfragt Prozesse und stellt fest, dass etwas nicht so ist, wie es seiner Meinung nach sein sollte. Daran ist absolut nichts falsch. Was er und leider auch wir falsch machen ist der Umgang mit diesem Umstand. Wir alle nutzen selten unsere Fähigkeiten zum Urteilen und Verbessern einer Situation. Nehmen wir das Beispiel von Geflüchteten:

Lösung 1: Wir beauftragen andere Staaten sich des Problems anzunehmen (funktioniert innenpolitisch schon seit Jahrzehnten)
Lösung 2: Wir schließen unsere Grenzen (auch das dürfte innenpolitisch funktionieren)
Lösung 3: Wir versuchen im Heimatland der Geflüchteten zu helfen und zu befrieden
Lösung 4: Wir blicken auf uns selbst und handeln entsprechend.

Lösung 1, 2 und 3 sind bekannt und sind politisch möglich, damit das Problem aus deinem und meinem Blickfeld verschwindet. Lösung 4 ist aber diejenige, die wir alle nutzen sollten, wenn wir selbst wirklich human leben wollen. Ich war immer gegen Sklaverei und Kinderarbeit und kaufte gleichzeitig bei H&M ein. Das geschah nicht aus Unwissenheit, sondern aus Ignoranz. Das schmeckt jetzt keinem und wir können alle schnell eine Rechtfertigung finden: Geld. Manch ein Mensch kann sich tatsächlich kaum etwas anderes als billige Ware leisten, aber geht es den meisten von uns so? Wir mischen uns durch unser Konsumverhalten in gesellschaftliche Verhältnisse anderer Staaten ein. Ich bin deswegen auch kein großer Fan von Spenden, denn wie komme ich zu dem Geld für Spenden und warum kam es zu mir und nicht von vornherein schon zu der Person, für die ich nun spende? Die Politik hat versagt. Ein Schuldiger ist gefunden und ich kann mich verärgert aber entspannt zurücklehnen, richtig?

Ich möchte diesen Eintrag mit einem letzten Beispiel beenden. Jan Böhmermann ist wieder in aller Munde, denn er hat die fiesen Machenschaften von „Schwiegertochter gesucht“ aufgedeckt. Oh welch ein Held er ist. Ja, ist er oder könnte er sein, wenn wir selbst einmal wieder bemerken würden, dass wir es selbst sind, die solch eine Show überhaupt entstehen und bestehen lassen. Den Feind erkannt, den Feind benannt, den Feind verbannt. Klappt leider nicht, weil wir selbst diejenigen sind, die solch ein Format ungestört zulassen und uns sogar darüber amüsieren. Ich habe mir DSDS nur zu gern angeschaut und darüber gelacht, wie die Leute fertiggemacht wurden. Was dann später in der Show geschah, interessierte mich nicht mehr. Die Show geht jedoch nicht vor die Hunde, weil sie einen falschen Umgang mit Menschen hat, sondern weil es den Zuschauern zu langweilig wird. Herr Böhmermann kann tatsächlich ein Held sein, wenn er uns nach solch einem Skandal den Spiegel vor Augen hält, der uns bewusstmacht, was wir da tun. Er sprach in seiner Show von den RTL-Zuschauern, er sprach nicht von seinem Publikum und erstrecht nicht von sich selbst. Da muss aber jeder von uns anfangen.

Man ist nicht immer selbst schuld, es sind jedoch nur selten die Anderen.

Immer schön einfach

Es ist schon über ein Jahrzehnt her, da sprachen Politiker von Verdrossenheit. Sie suchten die Schuld bei sich und fanden eine Erklärung, die mir damals nicht schmeckte, mittlerweile weiß ich weshalb.

Man hätte Sachverhalte nicht gut genug erklärt, sondern kompliziert diskutiert und deshalb würden immer weniger Menschen zur Wahl gehen. Das war damals die Ansicht und dementsprechend müsste man sich darin üben, Sachverhalte einfach darzulegen. Die kurzfristige und einfache Lösung wurde gesucht und der Weitblick vergessen.
Die Frage ist doch, ob Politik komplizierter geworden ist und deshalb simplifiziert werden muss? Ich bezweifelte es damals und ich tue es noch heute. Interessant ist doch viel eher, dass man gleichzeitig auf die Idee kam, Sozialkunde und Geschichte zusammenzulegen. Ein Lehrer, der Geschichte unterrichtet, soll auch Sozialkunde unterrichten. Dieses eine Fach, welches sich der politische Bildung annimmt, darf verkommen. Denn das Resultat aus dieser Idee ist, dass nicht ein politikbegeisterter Mensch ein Fach unterrichtet, von dem es ganz nebenbei mehr als eine Stunde in der Woche bräuchte, sondern eben ein geschichtsbegeisterter, welcher über einen schnellen Weg zu einem Soziologieabschluss kommt. Soziologie als Drittfach auf Lehramt ist eine unheimlich leichter Abschluss und kein eigenständiges Studium, welches zum Denken anregen würde.

Man hatte also bemerkt, dass den jungen Menschen das Interesse an Politik verloren ging. Statt in der Schule ein Fach zu fördern, welches das Verstehen für die Prozesse im Parlament und in der Gesellschaft vermitteln kann, lässt man es lieber verkümmern. Stattdessen vereinfacht man Politik lieber. Und wundert sich, warum die Menschen plötzlich jenen hinterherlaufen, die keine Lösungen kennen, sondern nur Probleme benennen, die zu lösen wären, von denen aber behauptet wird, dass wir sie nicht schaffen könnten.

Lasst uns Rosinen picken

Hach ja, die gesteuerte Einwanderung und plötzlich sind Menschen wieder ein Gut, wie in den Zeiten der Planwirtschaft. „Wir brauchen gerade 20.000 Facharbeiter.“ „Kein Problem, da hätten wir welche aus Spanien, sonnengereift sind sie.“ Ja, Amerika oder Kanada zeigen uns, wie es geht, denn natürlich dürfen wir im wirtschaftlichen Wettrennen nicht stehenbleiben. Bevor ich jetzt aber ein weiteres Fass aufmache, dass sich mit einer zinsfreien Wirtschaft befasst (ein Fass, dass sich befasst…das war nicht mal Absicht), kehre ich zurück zum Thema.

Es wird ja gerade wieder heftig diskutiert, ob und wer überhaupt zu uns ins Land kommen darf. Aus ökonomischer Sicht ist das sinnvoll und wir haben ein System, welches sich der Ökonomie unterordnet. Es ist sogar noch viel praktischer, denn erfolgreich ist, wer besser als andere ist. Es ist doch also großartig, wenn wir den Krisenländern lediglich die Kräfte abnehmen, die sie zum Aufbau ihrer Wirtschaft brauchen. Gleichzeitig tun wir natürlich auch viel dafür, dass ihre Arbeitslosigkeit abnimmt, zumindest in dem Moment, wo wir die Menschen aufnehmen. Dass die gehemmte Wirtschaft dort auch zukünftig keinen Boden findet, weil die schlecht ausgebildeten Leute dort bleiben müssen, kann uns ja nur Recht sein, Absatzmärkte gibt es in Asien und Amerika genug

Wenn man die Einwanderung steuern möchte, dann in einem gesunden Verhältnis und dann heißt das eben, dass wir schlecht ausgebildete Leute auch ins Land lassen. Wir haben doch eh mehr als genug Ausbildungsplätze oder nicht? Zudem ist eine schlecht ausgebildete Person keine arbeitsunfähige Person, aber darüber will man ja gar nicht nachdenken. Gut ausgebildet bedeutet, dass sie arbeiten wollen und unseren Wohlstand sichern. Schlecht ausgebildet bedeutet gleichsam, dass sie nur das Sozialsystem belasten wollen. Man finde den Denkfehler.

Wie oft begegne ich Menschen, die gerne weniger arbeiten würden und dafür auch weniger Geld in Kauf nehmen würden. Hier sind so einige willige Arbeiter, die sich vielleicht sogar lieber mit Teilzeit anfreunden, weil sie gern in ihre Heimat zurück wollen in Zukunft. Ich weiß, ich mache mir die Sache zu einfach, denn eine zweite Person bedeutet auch mehr Kosten für den Betrieb. Aber leben wir nicht in einer sozialen Marktwirtschaft? Klebt dieses Etikett nicht irgendwo an der Fassade des Bootes, in dem wir alle sitzen?

Mein persönliches Unwort des Jahres

Ich bin ja absolut kein Fan von diesen Unworten, weil ich die Sprache schön finde und mit ihr auch jedes Wort. Klar gibt es Begriffe, die eklige Assoziationen wecken, aber gerade die mag ich, denn solch eine Reaktion muss man als Wort erst einmal hinbekommen, die haben es da nicht so leicht, wie man es denkt. Meist werden Worte gewählt, die in einem politischen Zusammenhang stehen und auch da ärgere ich mich dann meist darüber, weil das Wort verantwortlich gemacht wird für eine Begebenheit, für die es nichts kann. Mein Wort passt aber eben auch in diesen zuletzt erwähnten Bereich, denn es ist „Wirtschaftsflüchtlinge“.

Wenn ich das Wort lese, dann weiß ich schon, dass damit braungefärbte Gedanken sich rechtfertigen wollen. Man sei ja gar nicht gegen Flüchtlinge, aber… (eigentlich müsste das Unwort  ein Unsatz sein und heißen „Man sei ja nicht gegen…, aber“). Jaja, diese Wirtschaftsflüchtlinge, die sich hier so verhalten würden, wie sie es in ihrem Land nicht tun. Und ganz nebenbei noch den Islam als Staatsreligion einführen. Irgendwie. Sieht man ja überall. Öhm hier und da… bloß nicht genau erklären, wo das eigentlich sein soll, denn da fällt die Argumentation schon ins Bodenlose.

Wirtschaftsflüchtlinge könnte auch eine ganz andere Bedeutung haben. Es könnte Obdachlose und Aussteiger bezeichnen, die ein System verlassen, welches nur nimmt und nicht gibt. Ja, eigentlich passt das doch viel besser und wenn ich so überlege, dann bin ich gern dabei, bei der Wirtschaftsflucht.