Entwurzelte Blumen

„Kommt mich doch mal besuchen“, sagte sie und ließ uns in der Küche zurück. Wie hätte ich dieser Einladung widerstehen können? Diese ersten warmen Tage im Jahr, sie sind so besonders, weil selbst nach einem langen Arbeitstag noch die Sonne scheint. Mit einem warmen Gefühl im Gesicht radelte ich den Berg zu jenem Haus hinauf, in dessen Garten sie wohl sein musste. Ob sie wirklich da war, konnte ich nur hoffen. Sie wohnte aber gar nicht mehr im Haus, sondern im Baum dahinter, in ihren eigenen vier Wänden, die von Freundes Händen gebaut wurden. Ich war schon länger kein Gast mehr in dem großen Haus gewesen und als ich ankam und nach hinten in den Garten wollte, begegnete ich einem unbekannten Gesicht. „Hallo, was machst du hier?“, fragte es. „Ich möchte Lívia in ihrem Baumhaus besuchen“, erwiderte ich. „Du meinst Janine“, meinte es. Ich nickte und widersprach doch stillschweigend, denn offensichtlich kannte das Gesicht ihren zweiten Namen nicht, wie so viele ihrer Freunde. Das Gesicht nickte mir zu und ich ging in den Garten zum Baumhaus.

Es war noch nicht ganz fertig, aber gerade dadurch konnte ich sie sofort darin liegen sehen. Ich erklomm die Treppe, die meisterlich hingesetzt wurde und musste mich ducken, um nicht an der Decke anzustoßen. Lívia sah mich verwundet an: „Hey, das ist ja ne Überraschung.“ „Ja, du hattest doch gestern eine Einladung ausgesprochen, wie hätte ich da Nein sagen können?“, meinte ich zu ihr. Sie umarmte mich und ließ sich danach wieder nieder. Ich kam auf ihre Ebene, denn so gebeugt war es anstrengend zu stehen. „Das ist es also“, entfuhr es mir und sie gab zur Bestätigung nur ein Mhm von sich und schloss die Augen. Ich bewunderte sie und ihr glückliches Gesicht, welches in orange-roten Sonnenstrahlen glänzte. Offensichtlich tat ich dies so lang, dass sie mich verwundert anschaute und fragte, warum ich sie so anschauen würde. „Du bist wunderschön in diesem Moment, als wärst du vollkommen eins mit dir selbst und der Welt“, gab ich zur Antwort. Sie grinste vor sich hin und hielt abrupt inne: „Du weißt, dass ich einen Freund habe.“ Ich nickte ihr zu und fragte: „Sagst du das gerade mir oder dir selbst?“ „Warum sollte ich es mir selbst sagen?“ „Weil man sich manchmal selbst ermahnen muss, keine Dummheit zu begehen“, erklärte ich und ergänzte einen Moment später: „Als ich vorhin auf mein Fahrrad stieg, sah ich auf dem Feld neben mir eine wunderschöne Blume. Ich hätte sie zu gern an mich genommen und für mich behalten. Aber so darf es nicht sein. Die schöne Blume wäre für meinen Egoismus gestorben und hätte ihre Schönheit verwirkt. Ich muss keine Blume mehr herausreißen, um ihre Schönheit zu bewundern.“ Ich schloss für einen Moment meine Augen und wurde mir bewusst, wie gefährlich der Moment war. Als ich meine Augen wieder öffnete, sah ich die erregte Spannung in Lívias Körper, schüttelte für mich selbst meinen Kopf und verließ sie. Zu vielen Blumen hatte ich schon entwurzelt. Diese nicht.

Fünf Namen

Ich hätte sie gegen das Licht und unter ihren Haaren kaum erkannt, aber da stand sie vor mir und wäre fast vorbeigelaufen, weil sie glaubte, dass ich sie absichtlich nicht erkannt hätte. Zumindest las ich das in ihrem Gesicht. Ihre Haare waren gar nicht lang, aber es war ein gewaltiger Unterschied zu den drei Millimetern, mit denen ich sie das letzte Mal gesehen hatte. Es musste schon mindestens ein halbes Jahr her sein, womöglich gar ein ganzes, als ich sie das letzte Mal sah und die Haare zeugten davon, wenngleich sie dank ihrer Locken wohl weit weniger lang wirkten, als sie tatsächlich waren. Es war einer der ersten warmen Tage im Jahr und ich wollte die letzten Sonnenstrahlen auf den Stufen zu unserem Wohnhaus auf meiner Haut spüren. Sie lief vorbei und sah mich an, ich blickte zurück, erkannte aber kaum mehr als einen Umriss von ihr, weil die Sonne so tief stand und mir direkt ins Gesicht schien. Die erste Frage war mehr als logisch: „Was verschlägt dich denn in die Ecke hier?“ „Nun, ich wohne gleich in der nächsten Straße“, antwortete sie und erklärte mir den Weg zu ihrem Haus. Sie hatte den direkten Blick auf den Friedhof, ich war nur Nutznießer seiner Ruhe. Als sie erklärte, dass sie schon lange dort wohne, war ich überrascht: „Ich wohne seit August hier. Ich habe dich auch mal auf vorbeilaufen gesehen, aber ich kam nicht auf die Idee, dass du gleich um die Ecke wohnen würdest.“ Sie lächelte nur und ich lächelte mit ihr. Die ersten warmen Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht in diesem Jahr, das erste warme, strahlende Lächeln.
Ich wollte sie einige Tage später besuchen, denn die Hausnummer hatte sie mir gesagt. Nur ihr Nachnahme, der war mir unbekannt. Und so stand ich vor ihrem Wohnhaus und sah auf 14 Klingelschilder. Einige waren mit mehreren Namen versehen, die schieden sofort aus. Andere kürzten ihren Vornamen mit einem Buchstaben ab und ein L war nicht dabei. Es blieben schlussendlich fünf Namen übrig, doch statt wild zu klingeln fragte ich das Mädchen, welches soeben das Haus betrat, ob sie eine Lena kennen würde. Sie schüttelte nur den Kopf. Fünf Namen also waren es, die es kennenzulernen galt.

Ich muss das jetzt machen, oh warte…

Da wollte ich mich eben an den Schreibtisch setzen und was schaffend tätig sein. Also so richtig produktiv. Nein, da knurrte der Magen und Nudeln mit erhitzter Butter mussten herhalten. Nebenbei noch gesaugt und die Spülmaschine ausgeräumt, denn das muss schon auch sein. Also wieder zurück an den Schreibtisch, immerhin ist nun doch ein Stündchen vergangen, finde ich jenes Bild vor:
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Ich bin ja kein Unmensch und lasse die Tigerin schlafen. Draußen ist es eh viel schöner und wofür gibt es einen Laptop. Die Hängematte wartet bereits auf mich und ich klappe den Bildschirm hoch. Hach, viel zu hell ist es, wobei…nicht zu hell für ein Foto. Ach, das war nichts, dann noch eins…das hier geht klar:
CIMG6246 (1280x932)und jetzt? Sollte ich anfangen…aber die Sonne steht ja nur noch wenige Zentimeter über dem Hügel, da werde ich sie bei geschlossenen Augen genießen. Aber dann…dann gehts los…

Klatschen

Oh, wie wir schrien und lachten. Auf unseren Rädern wollten wir schneller sein als der Regen, der zwar nicht kalt, aber dafür heftig vom Himmel fiel an diesem heißen Sommertag. Ich wusste, dass es noch einige Kilometer bis ins trockne Zuhause sein würden und so fuhr ich einen anderen Weg, an dessen Rand Bäume standen, die uns Schutz boten. Es war matschig und deswegen wohl doch keine gute Idee gewesen, aber ich liebte die Aussicht auf den kleinen und flachen See, die man dafür erhielt. Dir gefiel es ebenso gut, auch wenn du es fast verpasst hättest, weil der Regen wohl zu stark vor deine Augen schlug. Ich hielt an und du mit mir und fragtest, worauf ich warten würde, aber ich wartete nicht, ich hatte nur ein neues Ziel und nahm die paar Meter bis zum See. Dort zerrte ich mir die nassen Klamotten vom Körper und sprang in den See. Das wollte ich schon immer mal machen und ich wurde sogar belohnt, denn das Wasser nahm mich wärmend auf. Ständige Gänsehaut, weil kühle Tropfen, ein Lufthauch oder das warme Wasser einen umgab. Und du? Du warst mir längst gefolgt. Schön, dass du so wunderbar verrückt bist. Eigentlich wärst du es doch gewesen, die zuerst hier reingestürmt wäre. Vielen Dank, dass du mich dieses Mal den ersten Schritt hast machen lassen. Hier schmeckt das Leben intensiver. Vielleicht lag es am Geruch sauberer Blätter und aufgewühlter Erde oder am Klatschen der Tropfen auf dem Wasser, die höher noch als auf einer heißen Herdplatte tanzen und springen. Zu zweit die Ruhe genießen. Zu zweit den Applaus des Regens hören. Zu zweit aneinander geschmiegt den süßen Kuss kosten.

Im Staub

Hallo du Tanzende. Der Boden besteht aus kleinen und großen Kieselsteinen, aber deine nackten Füße gleiten über ihn, als gäbe es keine scharfen Kanten, während ich mich noch darüber freue, dass ich zumindest eine dünne Sohle habe, die mir als Schutzschild dient. Du bist an einem ganz anderen Ort und vermutlich waren es nicht nur die drei Male, die du mich nicht erkanntest und mich wieder fragtest, wie ich heiße und wer ich sei. Aber du erinnertest dich dann sofort an das, was ich dir zuvor schon gesagt hatte. Wie wohl die Welt und die Menschen aus deinen Augen aussehen müssen, dass du sie nicht in Erinnerung behältst. Deine Hingabe gilt allein dem Moment, das zu erkennen, war die Kunst und ich frage mich, ob deine Freundin mich mit ihren Blicken töten oder ausziehen möchte, während ich deinen Blick ohne weitere Frage verstehe, aber ich werde ihn nicht mit einem Kuss erwidern können. Nicht, dass ich nicht wollte, aber nur weil du für den Moment lebst, muss es deine Freundin nicht tun und leider auch ich nicht. Und dann fragst du mich, was ich für ein Mensch sei. Ein Zigeuner, ein Veganer, ein Bio, ein Feminist, ein Computermensch und weitere Möglichkeiten fallen dir aus dem Mund, doch so schnell sie dir einfallen, so langsam kann ich mich einsortieren und gebe genau dies zu: “Ich bin ein Reisender, aber ich habe meinen Weg verloren.” Du lächelst und gibst die einzig mögliche, warmherzige Antwort: „Das ist gut so…das gefällt mir.“

Bettgespräche

Es ist angenehm warm in meinem Bett und ich wäre schon längst in den tiefsten Schlaf versunken, würde mich nicht immer wieder eine Nachricht aus dem Übergang vom Wachen ins Träumen herausreißen. Und dann plötzlich bist du da. Hast dich durch die Kälte gekämpft und mit einer verschwommenen und drehenden Welt gekämpft. Dein Lächeln allein war meinen Kampf mit der Müdigkeit wert. Ich reiche dir T-Shirt und Boxershort, die du mit ins Bad nimmst, während ich mich wieder in die warme Decke einrolle. Vorsichtig öffnest und schließt du die Tür, kletterst zu mir ins Bett. Deine Beine sind eiskalt, ich umschlinge sie mit meinen. Sie werden lange gegen den Temperaturunterschied ankämpfen müssen, aber sie werden gewinnen. Schon komisch, dass du mich als Beschützer bezeichnest, denn mir scheint es so, als ob du meine Beschützerin in dieser dunklen, kalten Nacht bist. Wir reden über Menschen, über unsere Gedanken. Meinen Arm greifst du und legst ihn um dich, mit meinem Mund küsse ich dich zart auf den Hinterkopf und bilde deine zweite Haut. Ein Schutzschild, das von innen gewärmt wird. Eine schöne Einheit.

Ein Moment am See

Und wieder zerstachst du eine Seifenblase mit dem rechten Zeigefinger. Das war dir ein ebenso großer Spaß, wie es mir war, sie in die Luft zu pusten. Im Schneidersitz saß ich dir gegenüber und blickte in deine strahlend blauen Augen, die freudig glänzten. Nur einen Moment später lagen wir nebeneinander. Jeder auf dem eigenen Badetuch und einige Grashalme versuchten mir den Blick zu verstellen, doch sie verschwammen, weil der Fokus so klar auf diesem Gemälde lag, das dein Gesicht war. Unsere Freunde jagten sich nur weniger Meter entfernt im Wasser, aber die waren ebenso unkenntlich verschwommen, wie die grünen Halme. Nur dich sah ich, deine gelockten Haare, deine geschwungenen Lippen, die leicht geöffnet waren. Nur zu gern hätte ich dich berührt, doch es wäre zu viel gewesen. Das war die stillschweigende Vereinbarung, die ich für den Moment des Glücks eingehen musste. Lieben durfte ich dich nicht, es war wohl besser so, denn lieben konntest du mich nicht, dafür war dein Leben zu sehr durcheinander gewirbelt worden. Was du brauchtest, das war der Halt einer guten Freundschaft und nicht das unbändige Verlangen der Frühlingsgefühle. Und so war ich dir ein Freund. Womöglich auch ein Lügner, weil ich so gern mehr gewesen wäre, aber belog ich doch nur mich, denn niemals verlangte ich mehr von dir, als Freundschaft und niemals gab ich dir mehr als Freundschaft. Du brauchtest diese Hilfe für eine Weile und es war gut, dass du wieder in dein Leben fandst und deinen Weg gingst, damit ich auch meinen wieder aufnehmen konnte. Barfuß durch frisches Gras an einem See. Meine Freunde schwimmen im Wasser, während ich für einen Moment inne halte und aufnehme, was aufzunehmen ist. Die Wärme der Sonne auf meiner Haut, die Weichheit des Bodens und das kitzlige Kribbeln an den Füßen. Das Zirpen der liebeshungrigen Insekten und ein strahlend blauer Himmel. Ein kaltnasser Ball knallt mir gegen den Rücken. Das ist mein Zeichen, zu meinen Freunden zu stoßen.

deep down

Diese Kälte am Morgen, sie behagt mir nicht, aber im Gegensatz zu all den anderen Leuten werde ich gleich ins Warme aufbrechen. Es ist nur ein kurzer Zwischenstopp nötig, um aus den sauberen Klamotten in den schon etwas versteiften und salzigen Blaumann zu wechseln. Danach geht es ab in den Fahrstuhl und hinab in dunkle Gewölbe. Aber das stimmt gar nicht, Gewölbe, das klingt so klein und eng und dabei sind die Decke und Wände hier viel höher und weiter, als jeder Raum, den ich zuvor sah, na vielleicht kommt die alte Schulsporthalle an diese Maße ran, aber da war es nur eine Halle und kein kilometerlanges Konstrukt. Was mich zudem an die Turnhalle erinnert, ist die Wärme hier unten. Sie ist aber anders, viel trockener, was sie so angenehm macht. Tja und düster…nun, düster ist es hier nur in den unausgeleuchteten Gängen, aber eigentlich strahlen die weißen Wände jedes kleine bisschen Licht ab, so dass aus der tiefsten Nacht der hellste Tag wird. Ein guter Freund bedauerte mich einmal für diese Arbeit, weil sie so anstrengend sei und man so dreckig dabei wird. Das stimmt, sie ist anstrengend und man sehnt sich bei der Auffahrt schon auf die nassen Strahlen, um das staubige Salz aus den Haaren und von der Haut zu waschen, aber dafür weiß ich nach einem Tag harter Arbeit, was ich geschafft habe. Ich falle am Abend zufrieden und müde ins Bett, das kenne ich auch anders. Mir gefällt es hier unten, die Wärme, die Stille und meine Kumpel, die mir die langen Fahrten in den Gängen durch ein Gespräch verkürzen und die mich hier rausholen würden, wenn mir etwas zustößt. Das ist für uns selbstverständlich. Vielleicht ist das hier kein Traumberuf und manch einer würde lieber zehn Kilometer in der Luft fliegen, als einen Kilometer unter der Erde zu arbeiten, aber vermutlich bewegt es einen Pilot nicht so sehr wie mich, wenn ich am Nachmittag mit dem Aufzug nach oben fahre und mich dann auf einmal die Sonne begrüßt.

So Nächte…

Es gibt so Nächte, da freut man sich, im warmen Bett zu liegen, weil die Kälte vor der Tür einen zu Eis erstarren lassen wollte. Es gibt so Nächte, da findet man im Bett eine Person, die in Boxershorts und T-Shirt neben einem liegt und sich an dich kuschelt, weil sie auf der Treppe auf einen wartete. Es gibt so Nächte, da drückt man seinen vom Nach-Hause-radeln erhitzten Körper gegen einen kleine Person, die neben einem eingemurmelt liegt. Es gibt so Nächte, da bedankt sich eine leicht unterkühlte Person bei einem, weil man ihr ein guter Freund ist und sie nur wärmt, obwohl der Körper seine Lust stillen will. Es gibt so Nächte, da schlafen zwei Menschen nebeneinander ein, nachdem sie sich aufgewärmt haben und selig nebeneinander träumen. Es gibt so Nächte, die werden zu einem neuen Morgen und zwei Menschen schauen sich freundschaftlich-liebevoll an, bevor jeder wieder seines Weges gehen und in die Kälte hinaus muss.

Glückseligkeit

Ich lag mit meinem Bauch auf dem Flokati, während die Bodenheizung mich von unten her wärmte. Normalerweise würde ich nicht mit freiem Oberkörper hier liegen, aber das Angebot der Massage konnte ich einfach nicht abschlagen. Es gibt zwei Dinge, die ich als die größten Geschenke ansehe. Das ist zum Einen ein Essen, welches für mich zubereitet wird und zum Anderen eine Massage. Ihr war sehr bewusst, dass warme Hände die wichtigste Voraussetzung war und so zuckte ich auch nicht zusammen, als sie mich sanft an den Schulterblättern berührte. Mit leicht kreisenden Bewegungen und viel Druck weichte sie die Verhärtungen scheinbar spielerisch auf. Es schmerzte, doch es tat so gut, dass mir niemals eingefallen wäre, sie zu bitten, den Griff lockerer zu wählen. Nach einer Weile ging sie in ein Streicheln über, vermutlich als liebevollen Abschluss der Behandlung. Als sie mir dann kurz darauf den Rücken küsste, war ich überrascht. Es war ein schönes Gefühl und dennoch hatte ich nicht damit gerechnet. Sie schmiegte sich daraufhin an mich heran und ich spürte ihre nackten Brüste an meinem Rücken. Ich kann nicht sagen, wann sie sich ihres Oberteils entledigt hatte, aber als sie sich wieder aufsetzte, drehte ich mich unter ihr und blickte in ihre dunkelbraunen Augen, die sich anscheinend ebenso in den meinen verloren. Ich griff nach ihren Schultern und stützte sie, während ich sie an mich zog. Der Kuss schien mir viel intensiver als jener erster, den wir nur Stunden zuvor ausgetauscht hatten.